Brandenburger Grüne kritisieren Woidke für Forderung nach Austausch von Verfassungsrichter-Kandidaten

Brandenburger Grüne kritisieren Woidke für Forderung nach Austausch von Verfassungsrichter-Kandidaten

() – Die Brandenburger Grünen haben scharfe Kritik an Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geübt. Dieser hatte einen kompletten Austausch der Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht gefordert, darunter auch die Brandenburger Juristin Frauke Brosius-Gersdorf, teilte die Fraktion am Freitag mit.

Clemens Rostock, Landesvorsitzender der Grünen, wirft Woidke vor, vor einer rechten Einschüchterungskampagne einzuknicken.“Wer eine integre Verfassungsjuristin wie Prof. Frauke Brosius-Gersdorf auf von rechts aus dem Rennen nimmt, macht sich zum Erfüllungsgehilfen einer politischen Einschüchterungskampagne“, sagte Rostock.

Die Juristin stehe für Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte – genau deshalb werde sie angegriffen.

Rostock bezeichnete Woidkes Haltung als „Armutszeugnis“. Der SPD-Politiker sei mit dem Versprechen angetreten, klare Kante gegen rechts zu zeigen.

Jetzt aber knicke er ein, wenn es darauf ankomme – und das zulasten einer Brandenburger Kandidatin.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dietmar Woidke (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Brandenburger Grünen, Dietmar Woidke, SPD, Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, Clemens Rostock.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Potsdam

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die Brandenburger Grünen kritisieren Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) scharf für seine Forderung nach einem Austausch der Bundesverfassungsrichter, darunter auch Frauke Brosius-Gersdorf, und werfen ihm vor, vor rechter Einschüchterung zu kapitulieren.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für die Kritik der Brandenburger Grünen an Ministerpräsident Dietmar Woidke war seine Forderung nach einem kompletten Austausch der Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht, insbesondere bezüglich der Brandenburger Juristin Frauke Brosius-Gersdorf. Diese Forderung wird von den Grünen als Nachgeben gegenüber einer rechten Einschüchterungskampagne gesehen, was Woidkes initiales Versprechen, sich klar gegen rechts zu positionieren, in Frage stellt.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Brandenburger Grünen scharfe Kritik an Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) üben, weil er die Ablösung von Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht, darunter auch die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf, gefordert hat. Clemens Rostock, der Landesvorsitzende der Grünen, wirft Woidke vor, sich einer rechten Einschüchterungskampagne zu beugen und damit seine zuvor ausgesprochene Haltung gegen rechts zu verraten.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
- scharfe Kritik an Dietmar Woidke,
- Vorwurf, vor einer rechten Einschüchterungskampagne einzuknicken,
- Woidke macht sich zum Erfüllungsgehilfen einer politischen Einschüchterungskampagne,
- Angriff auf eine Juristin, die für Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte steht,
- Woidkes Haltung als Armutszeugnis bezeichnet,
- Einknicken zulasten einer Brandenburger Kandidatin.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert, und zwar von Clemens Rostock, dem Landesvorsitzenden der Grünen. Er kritisiert Ministerpräsident Dietmar Woidke dafür, dass er unter Druck von rechts eine integrierte Verfassungsjuristin vom Rennen um einen Platz im Bundesverfassungsgericht ausschließe, und bezeichnet Woidkes Verhalten als "Armutszeugnis". Rostock betont, dass die Juristin für Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte stehe und dass Woidke letztlich vor einer politischen Einschüchterungskampagne einknicke.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur