Kreise in NRW fordern mehr Unterstützung bei Sozialausgaben

Kreise in NRW fordern mehr Unterstützung bei Sozialausgaben

Schwelm () – Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen sehen sich angesichts steigender Sozialausgaben an ihrer Belastungsgrenze. Wie der Landkreistag NRW am Freitag mitteilt, stiegen die Kosten für Sozialhilfeleistungen im vergangenen Jahr um mehr als 16 Prozent.

Besonders stark erhöhten sich die Ausgaben für Pflegehilfen und Gesundheitsleistungen.

Die Kreiskämmerin des Ennepe-Ruhr-Kreises, Andrea Stöhr, fordert Bund und Land auf, die Kommunen stärker zu unterstützen. Sie verweist auf den aktuellen Finanzreport der Bertelsmann Stiftung, der für NRW ein Rekorddefizit von sieben Milliarden Euro ausweist.

Grund seien unter anderem die hohe Inflation und die schwache .

Der Landkreistag NRW betont, dass die Sozialleistungen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe seien. Die Kommunen müssten diese Ausgaben überwiegend durch die Kreisumlage finanzieren, was ohne zusätzliche Unterstützung zu höheren Steuern führen könnte.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Passanten an einem Bürgergeld-Infostand (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Landkreistag NRW, Bertelsmann Stiftung

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Schwelm, Nordrhein-Westfalen, Ennepe-Ruhr-Kreis

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen kämpfen aufgrund stark gestiegener Sozialausgaben und eines Rekorddefizits, das auf hohe Inflation und schwache Wirtschaft zurückzuführen ist, und fordern größere Unterstützung von Bund und Land, um höhere Steuern zu vermeiden.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für die beschriebene Situation sind die stark gestiegenen Sozialausgaben in den Kommunen Nordrhein-Westfalens, die um mehr als 16 Prozent zugenommen haben, insbesondere für Pflegehilfen und Gesundheitsleistungen. Ursache dafür sind die hohe Inflation und die schwache Konjunktur, die zu einem Rekorddefizit von sieben Milliarden Euro in NRW führen.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass die Kommunen in Nordrhein-Westfalen aufgrund steigender Sozialausgaben an ihre finanziellen Grenzen stoßen. Die Kreiskämmerin Andrea Stöhr fordert stärkere Unterstützung von Bund und Land, während der Landkreistag NRW betont, dass die Sozialleistungen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind und ohne zusätzliche Hilfe höhere Steuern drohen.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: steigende Sozialausgaben, Rekorddefizit von sieben Milliarden Euro in NRW, höhere Steuern, Belastungsgrenze der Kommunen, unzureichende Unterstützung von Bund und Land.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Andrea Stöhr, die Kreiskämmerin des Ennepe-Ruhr-Kreises, fordert Bund und Land auf, die Kommunen stärker zu unterstützen, und verweist auf ein Rekorddefizit von sieben Milliarden Euro für NRW.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
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