Fachkräftemangel: Bas kritisiert Abschiebungen von Menschen mit Job

Fachkräftemangel: Bas kritisiert Abschiebungen von Menschen mit Job

() – Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat davor gewarnt, durch einen härteren Kurs in der Migrationspolitik Fachkräfte von der Aufnahme einer Arbeit in Deutschland abzuschrecken. „Wir müssen aufpassen, dass die schärfere Migrationspolitik nicht den Fachkräftemangel erhöht“, sagte Bas dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).

Es sei „nicht hilfreich“, wenn Menschen mit einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz abgeschoben werden. „Diese Praxis führt auch dazu, dass Arbeitgeber Menschen mit unklarer Aufenthaltsperspektive gar nicht erst einstellen. Sie wissen ja nicht, wie lange diese Menschen bleiben können“.

Bas kündigte eine Zentralisierung der Anlaufstellen für Fachkräfte-Zuwanderung an. „Oft hapert es an zu viel Bürokratie“, sagte sie. „Deshalb wollen wir die Verfahren zentralisieren, die bisher in jeder , jeder Ausländerbehörde einzeln laufen. In der `Work-and-Stay-Agentur` sollen alle Schritte gebündelt werden, damit sind auch die Ansprechpartner klarer.“ Dazu werde sie im Herbst Eckpunkte vorlegen.

Bei der Fachkräftegewinnung sei auch die Wirtschaft gefragt. „Wer Fachkräfte braucht, muss auch dafür sorgen, dass sie ausgebildet werden“, sagte Bas.

4,4/5 (21 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bärbel Bas (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Bärbel Bas, SPD, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Work-and-Stay-Agentur

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas warnt, dass eine striktere Migrationspolitik den Fachkräftemangel in Deutschland verschärfen könnte, und kündigt die Zentralisierung von Anlaufstellen zur Fachkräfte-Zuwanderung an, um bürokratische Hürden abzubauen.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für die Äußerungen von Bärbel Bas ist die Besorgnis, dass eine striktere Migrationspolitik den Fachkräftemangel in Deutschland verschärfen könnte. Sie warnt, dass eine Abschiebepraxis von Personen mit Arbeits- oder Ausbildungsplätzen negative Auswirkungen auf die Bereitschaft von Arbeitgebern hat, solche Personen einzustellen. Bas kündigt zudem eine Vereinfachung und Zentralisierung der Verfahren zur Fachkräfte-Zuwanderung an, um bürokratische Hürden abzubauen.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat vor den negativen Auswirkungen einer strikteren Migrationspolitik gewarnt, da diese potenzielle Fachkräfte abschrecken könnte und Arbeitgeber dazu bringt, Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus nicht einzustellen. Sie kündigte außerdem an, bürokratische Hürden bei der Fachkräfte-Zuwanderung durch eine Zentralisierung der Anlaufstellen abzubauen.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Fachkräftemangel erhöht, Menschen mit Arbeits- oder Ausbildungsplatz werden abgeschoben, Arbeitgeber stellen Menschen mit unklarer Aufenthaltsperspektive nicht ein, zu viel Bürokratie, unklare Ansprechpartner.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas. Sie warnt, dass eine härtere Migrationspolitik den Fachkräftemangel in Deutschland erhöhen könnte und betont, dass es "nicht hilfreich" sei, Menschen mit einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz abzuschieben. Zudem kündigt sie an, die Anlaufstellen für die Fachkräfte-Zuwanderung zu zentralisieren, um bürokratische Hürden abzubauen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur