Regierung will Plastikabkommen notfalls ohne bremsende Staaten

Regierung will Plastikabkommen notfalls ohne bremsende Staaten

Genf () – Sollten die Verhandlungen in Genf über ein UN-Abkommen gegen Plastikmüll scheitern, will die notfalls ohne die bremsenden Staaten darüber internationale Vereinbarungen treffen. Obwohl die USA und Russland bei einem Abkommen nicht mitmachen wollen, sollte man „sich nicht von wenigen Bremsern daran hindern lassen“, sagte Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, „ARD-Tagesthemen“. Wenn das Ergebnis in Genf nicht tragfähig sein sollte, müsse man sich „auf eine neue Runde verständigen“.

Die Verhandlungen seien besonders schwierig, angesichts der „weltweiten Entsolidarisierung angeführt von den USA“. Es sei etwa schwierig, über eine „Begrenzung der Primärproduktion zu reden“, so der Staatssekretär weiter. „Wir brauchen perspektivisch einen solchen Deckel.“

Auf das Recycling in angesprochen, sagte Flasbarth, man brauche sich im weltweiten Vergleich nicht zu verstecken. Aber im Fall von „aus einem Produkt wieder ein Produkt“ zu machen „müssen wir besser werden“, erklärte er. „Da müssen wir in der gesamten EU besser werden.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vereinte Nationen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Vereinte Nationen, Bundesregierung, USA, Russland, Bundesumweltministerium, ARD, EU

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Genf

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die Bundesregierung plant, notfalls internationale Vereinbarungen gegen Plastikmüll ohne die bremsenden Staaten wie die USA und Russland zu treffen, sollten die Verhandlungen in Genf scheitern, um eine Begrenzung der Primärproduktion zu erreichen und das Recycling in der EU zu verbessern.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis sind die schwierigen Verhandlungen über ein UN-Abkommen gegen Plastikmüll in Genf, insbesondere die Widerstände einiger Staaten wie den USA und Russland, die eine Einigung bremsen.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Die Bundesregierung zeigt sich entschlossen, notfalls eigene internationale Vereinbarungen gegen Plastikmüll zu treffen, falls die Verhandlungen in Genf scheitern, und kritisiert die Blockadehaltung von Ländern wie den USA und Russland. Jochen Flasbarth vom Bundesumweltministerium betont die Notwendigkeit einer globalen Begrenzung der Primärproduktion und fordert Verbesserungen im Recycling innerhalb der EU.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Scheitern der Verhandlungen, internationale Vereinbarungen ohne Bremser, neue Verhandlungsrunde, Schwierigkeiten aufgrund weltweiter Entsolidarisierung, Herausforderungen bei der Begrenzung der Primärproduktion, Bedarf an einem Deckel, Verbesserung des Recyclings in der EU.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, zitiert. Er betont, dass die Bundesregierung notfalls internationale Vereinbarungen ohne die bremsenden Staaten wie die USA und Russland treffen will, und fordert, sich nicht von wenigen Bremsern hindern zu lassen, um ein effektives UN-Abkommen gegen Plastikmüll zu erreichen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
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