
Hamburg/Köln () – Mehr als 150 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland haben sich gegen die drohende Schließung zentraler Einrichtungen der Disability Studies in Deutschland ausgesprochen. In einem Appell fordern sie den Erhalt der Institute an der Evangelischen Hochschule Hamburg und der Universität zu Köln, wie der Verein Disability Studies Deutschland am Donnerstag mitteilte.
Betroffen sind das Zentrum für Disability Studies und Teilhabeforschung in Hamburg sowie die Internationale Forschungsstelle Disability Studies in Köln.
Unter den Unterzeichnern sind auch internationale Experten wie Miro Griffiths vom Centre for Disability Studies der University of Leeds.
Er betonte die Bedeutung der deutschen Forschungseinrichtungen. Bertold Scharf vom Verein Disability Studies Deutschland wies auf das Paradox hin, dass ausgerechnet Institute geschlossen werden sollen, die sich für Inklusion und Teilhabe einsetzen, obwohl diese Ziele in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert sind.
Die Wissenschaftler richten ihren Appell direkt an Hamburgs Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal (Grüne) und NRW-Ministerin Ina Brandes (CDU).
Gudrun Kellermann vom Verein zeigte sich beeindruckt von der internationalen Solidarität und hofft auf ein Umdenken in der Politik. Die vollständige Liste der Unterzeichner ist online einsehbar.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Behinderten-Parkplatz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Miro Griffiths, Bertold Scharf, Maryam Blumenthal, Ina Brandes, Gudrun Kellermann
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Evangelische Hochschule Hamburg, Universität zu Köln, Verein Disability Studies Deutschland, Centre for Disability Studies der University of Leeds, UN-Behindertenrechtskonvention, Hamburgs Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal (Grüne), NRW-Ministerin Ina Brandes (CDU)
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Hamburg, Köln
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Über 150 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland haben sich gegen die drohende Schließung wichtiger Einrichtungen der Disability Studies in Deutschland ausgesprochen und fordern den Erhalt der Institute in Hamburg und Köln, die für Inklusion und Teilhabe stehen.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die drohende Schließung wichtiger Einrichtungen für Disability Studies in Deutschland, namentlich an der Evangelischen Hochschule Hamburg und der Universität zu Köln. Wissenschaftler und Experten fordern, diese Einrichtungen zu erhalten, da sie wesentliche Beiträge zur Forschung und zur Förderung von Inklusion und Teilhabe leisten, die in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert sind.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass über 150 Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern gegen die drohende Schließung wichtiger Einrichtungen der Disability Studies in Deutschland protestieren und die Politik, namentlich Hamburgs Wissenschaftssenatorin und die NRW-Ministerin, direkt ansprechen. Die Unterzeichner betonen die Bedeutung der Institute für Inklusion und Teilhabe und hoffen auf ein Umdenken in der politischen Entscheidung.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: drohende Schließung zentraler Einrichtungen der Disability Studies, Verlust von Forschungsinfrastrukturen, negative Auswirkungen auf Inklusion und Teilhabe, Widerspruch zu den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention, Einschüchterung der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft, potenzielles Umdenken in der Politik.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Bertold Scharf vom Verein Disability Studies Deutschland betont, dass es paradox ist, dass gerade die Institute, die sich für Inklusion und Teilhabe einsetzen, geschlossen werden sollen, obwohl diese Ziele in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert sind.
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