Nordrhein-Westfalen plant Auslandspraktika für Steuer-Nachwuchs

Nordrhein-Westfalen plant Auslandspraktika für Steuer-Nachwuchs

Düsseldorf () – Die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung hat angekündigt, ihren Nachwuchs international fit zu machen. Künftig sollen die Studierenden der Hochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen Praxiserfahrungen auch im Ausland sammeln können.

Die Landesregierung will Auslandsaufenthalte im Rahmen der Praxisphasen des dualen Studiums ermöglichen.

Der Minister der Finanzen, Marcus Optendrenk, erklärte, dass die Steuerverwaltung ein vielseitiger und moderner Beruf mit großartigen Entwicklungsmöglichkeiten sei. Man wolle jungen Menschen zeigen, wie spannend diese Arbeit sein könne, und dazu gehörten künftig auch Einblicke ins Ausland.

Derzeit sind Auslandsaufenthalte für angehende Steuerbeamte ausgeschlossen, da Programme wie Erasmus+ nicht zur Verfügung stehen, weil die praktische Ausbildung zwingend in deutschen Finanzämtern stattfinden muss.

Nordrhein-Westfalen plant, diese bundesrechtlichen Hürden zu überwinden. Die Landesregierung wird sich beim Bund für eine Anpassung des Steuerbeamten-Ausbildungsgesetzes einsetzen, damit künftig Praxisphasen auch im Ausland möglich werden.

Geplant ist, dass Studierende in ausländischen Steuerverwaltungen, Ministerien, internationalen Organisationen oder bei EU-Institutionen Erfahrungen sammeln können, ohne die Studiendauer zu verlängern.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Finanzamt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Finanzamt, Hochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen, Landesregierung, Steuerverwaltung, Bundesministerium, Erasmus+, EU-Institutionen

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Ausland, Deutschland

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung plant, Studierenden der Hochschule für Finanzen die Möglichkeit zu bieten, internationale Praxiserfahrungen im Rahmen ihrer Steuerbeamten-Ausbildung zu sammeln, indem sie eine Änderung des bundesrechtlichen Ausbildungsgesetzes anstrebt.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für die Initiative der nordrhein-westfälischen Finanzverwaltung ist das Ziel, die Ausbildung von Nachwuchskräften in der Steuerverwaltung zu modernisieren und internationaler zu gestalten. Dies soll durch die Ermöglichung von Auslandsaufenthalten während der Ausbildung erreicht werden, um den Studierenden vielseitige Praxiserfahrungen zu bieten und sie für die Herausforderungen in einem globalisierten Arbeitsumfeld zu wappnen. Der Minister der Finanzen betont die Bedeutung dieser Maßnahmen für die Attraktivität und Entwicklungsmöglichkeiten im Berufsfeld.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung plant, die Ausbildung von Steuerbeamten durch internationale Praxiserfahrungen zu bereichern, indem sie sich beim Bund für eine gesetzliche Anpassung einsetzt. Dies soll den Studierenden der Hochschule für Finanzen ermöglichen, auch im Ausland wertvolle Erfahrungen zu sammeln, ohne die Studiendauer zu verlängern.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: internationale Praxiserfahrungen für Studierende, Einblicke ins Ausland, Überwindung bundesrechtlicher Hürden, Anpassung des Steuerbeamten-Ausbildungsgesetzes, Möglichkeit, in ausländischen Steuerverwaltungen oder Ministerien zu arbeiten, ohne Verlängerung der Studiendauer.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Finanzministers Marcus Optendrenk zitiert. Er erklärt, dass die Steuerverwaltung ein vielseitiger und moderner Beruf mit großartigen Entwicklungsmöglichkeiten sei und dass man jungen Menschen zeigen wolle, wie spannend diese Arbeit sein kann, wobei künftig auch Einblicke ins Ausland dazugehören sollen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur