
Berlin () – Der Energiepolitiker Michael Kellner (Grüne) hat davor warnt, dass ein Stopp der Einspeisevergütung für neue Solaranlagen zu einem Einbruch des Solarausbaus führen könnte. „Wenn die Einspeisevergütung für neue Anlagen gekippt wird, wird das den Zubau abwürgen“, sagte Kellner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).
„Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, dass sehr viel privates Kapital in die Hand genommen wurde für die Energiewende. Das jetzt zu auszubremsen, halte ich für einen Fehler“, sagte er.
Kellner war in der vergangenen Legislatur Parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium und ist jetzt energiepolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion. Derzeit werden kleine Solaranlagen über die Einspeisevergütung gefördert. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stellt infrage, ob das so bleiben wird.
Kellner wies daraufhin, dass der Ausbau auf Dächern weniger Konflikte mit sich bringt als große PV-Anlagen an anderen Stellen. „Dächer sind oft einfach ungenutzte Infrastruktur. Es ist viel besser, die jetzt mit Photovoltaik abzudecken, als nur große Anlagen in die Landschaft zu stellen, wo sie Flächen versiegeln und in Konkurrenz zur Landwirtschaft stehen“, sagte der Grünen-Politiker.
Der Ausbau der Wind- und Solarenergie bleibt aktuell hinter den Vorgaben im Erneuerbare-Energien-Gesetz zurück. Im laufenden Jahr wurden 8,9 GW zugebaut, das Jahresziel liegt bei 18 GW. Ab 2026 sollen jährlich 22 GW erreicht werden. Bei der Windkraft wurden 2025 mit 2,4 GW bislang nur 30 Prozent des Ziels geschafft.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Solarzellen auf einem Dach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Michael Kellner, Katherina Reiche
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Grüne, Funke-Mediengruppe, CDU, Erneuerbare-Energien-Gesetz
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Berlin, Deutschland
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Der energiepolitische Sprecher der Grünen, Michael Kellner, warnt davor, dass ein Stopp der Einspeisevergütung für neue Solaranlagen den Ausbau der Solarenergie massiv gefährden könnte, da er auf den wichtigen Beitrag privaten Kapitals zur Energiewende hinweist und die Bedeutung kleiner Dachanlagen betont.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund des Ereignisses ist die Diskussion um die Einspeisevergütung für Solaranlagen in Deutschland. Energiepolitiker Michael Kellner warnt davor, dass ein Stopp dieser Vergütung den Ausbau von Solarenergie stark bremsen könnte. Er hebt hervor, dass private Investitionen in die Energiewende wichtig sind und dass der Ausbau von Solaranlagen auf Dächern weniger Konflikte verursacht als große PV-Anlagen in der Landschaft. Außerdem bleibt der Ausbau der erneuerbaren Energien hinter den gesetzten Zielen zurück.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird die Besorgnis des Energiepolitikers Michael Kellner (Grüne) hervorgehoben, der vor einem Stopp der Einspeisevergütung für neue Solaranlagen warnt, da dies den Solarausbau gefährden könnte. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stellt hingegen in Frage, ob die aktuelle Förderung beibehalten werden sollte, was die Debatte in der Öffentlichkeit und den Medien anheizt.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Einbruch des Solarausbaus, Abwürgen des Zubaus, Ausbremsen privater Investitionen in die Energiewende, vermehrte Konflikte durch große PV-Anlagen, Versiegelung von Flächen, Konkurrenz zur Landwirtschaft.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Michael Kellner (Grüne) zitiert. Er warnt davor, dass ein Stopp der Einspeisevergütung für neue Solaranlagen zu einem Einbruch des Solarausbaus führen könnte, und bezeichnet es als Fehler, die bisher investierten privaten Mittel für die Energiewende auszubremsen.
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