
Berlin () – Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat eine umfassende Initiative angekündigt, um die Macht großer Internet-Plattformen einzuschränken.
„Im Herbst werde ich Vorschläge der Öffentlichkeit vorstellen, die steuerrechtliche, kartellrechtliche und regulatorische Fragen umfassen“, sagte der parteilose Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Ich habe beim Steuerrecht angefangen und eine Initiative für einen Plattform-Soli gestartet. Damit könnten wir Milliarden erzielen, die unser Mediensystem so stärken, dass es nicht weiter von amerikanischen und chinesischen Monopolisten deformiert wird.“
Weimer zeigte sich optimistisch, die Pläne durchsetzen zu können. „Ich war in allen Fraktionen der Mitte – Union, SPD, Grüne – und habe im Bundestag ein klares Meinungsbild für eine Digitalsteuer gewonnen“, sagte er. „Wir haben einen Auftrag aus dem Koalitionsvertrag, packen das jetzt an, und ich bin zuversichtlich, dass wir erfolgreich sein können.“
In der Diskussion um ein Mindestalter für die Nutzung von Social Media äußerte sich Weimer unterdessen zurückhaltend. „Ich begrüße die Initiative von Bildungsministerin Prien, bei unter 16-Jährigen die exzessive Social-Media-Nutzung zu hinterfragen. Aber wir sollten das einbetten in eine größere Strategie“, sagte er. „Wir erleben von Tiktok bis Google die Verheiratung von politischer Macht und medialer Macht“, so Weimer. „Damit können wir uns nicht abfinden.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wolfram Weimer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Wolfram Weimer, Bildungsministerin Prien
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Funke-Mediengruppe, Union, SPD, Grüne, Bundestag, Koalitionsvertrag, Bildungsministerium, Tiktok, Google.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Berlin
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer kündigte eine Initiative zur Einschränkung der Macht großer Internet-Plattformen an, die Vorschläge zu steuerrechtlichen und regulatorischen Fragen umfassen soll, um das Mediensystem gegen Monopolisten zu stärken.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für Wolfram Weimers Initiative zur Einschränkung der Macht großer Internet-Plattformen ist die Besorgnis über die Dominanz amerikanischer und chinesischer Unternehmen im digitalen Raum sowie deren Einfluss auf das Mediensystem. Weimer strebt an, durch steuerrechtliche und regulatorische Maßnahmen eine stärkere Kontrolle und Finanzierung für die deutschen Medien zu schaffen, um diese nicht von ausländischen Monopolisten deformieren zu lassen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer eine Initiative zur Einschränkung der Macht großer Internet-Plattformen ankündigt, dabei auf Unterstützung aus verschiedenen Fraktionen im Bundestag hinweist und eine Digitalsteuer als Teil seiner Vorschläge in Aussicht stellt. Zudem äußert er sich zurückhaltend zu der Diskussion über ein Mindestalter für die Nutzung von Social Media und betont die Notwendigkeit einer umfassenderen Strategie.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Einschränkung der Macht großer Internet-Plattformen, Stärkung des Mediensystems, Erhebung von Milliarden durch den Plattform-Soli, Schaffung eines klaren Meinungsbilds für eine Digitalsteuer, Einbettung der Diskussion um Mindestalter in eine größere Strategie.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zitiert. Er kündigt eine umfassende Initiative an, um die Macht großer Internet-Plattformen einzuschränken, und betont, dass er Vorschläge zu steuerrechtlichen, kartellrechtlichen und regulatorischen Fragen im Herbst vorstellen werde. Weimer zeigt sich optimistisch, diese Pläne durchsetzen zu können und unterstützt die Initiative von Bildungsministerin Prien zur Hinterfragung der Social-Media-Nutzung bei unter 16-Jährigen.
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