
Berlin () – Die Stromnachfrage in Deutschland dürfte sich bis 2045 deutlich erhöhen. Das zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens „Path to Zero“, über die das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet.
Demnach wird selbst in einem Szenario mit einem verlangsamten Umstieg auf Elektromobilität und elektrische Wärmepumpen sowie hohen Wasserstoffimporten statt eigener, stromintensiver Wasserstoffproduktion, der Strombedarf bis 2045 auf 881,5 Terawattstunden pro Jahr steigen. Aktuell liegt er bei etwa 500 Terawattstunden pro Jahr.
Das Ergebnis entspricht einem breiten Konsens verschiedener Energiewende-Studien der vergangenen Monate, wie eine Auswertung der Zeitung zeigt. Einbezogen wurden neben der neuen Studie von „Path to Zero“ Publikationen von Agora Energiewende, McKinsey, EnBW und Epico.
Die Publikationen unterscheiden sich teils erheblich in ihren Empfehlungen für den Fortgang der Energiewende in Deutschland. Alle ausgewerteten Szenarien und Prognosen planen jedoch mit steigender Stromnachfrage sowie einem weiteren deutlichen Zubau erneuerbarer Energien. So geht beispielsweise eine Studie des Energiekonzerns EnBW bei Photovoltaik nur von einem Zubau auf 254 Gigawatt bis 2045 aus – deutlich weniger als die anderen Studien. Trotzdem müsste auch für dieses Ziel die Zubau-Geschwindigkeit der vergangenen Jahre erhalten bleiben.
Die Geschwindigkeit des Erneuerbaren-Ausbaus in Deutschland steht derzeit politisch zur Debatte: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat ein „Energiewende-Monitoring“ in Auftrag gegeben, das am 31. August fertig werden soll. Hintergrund sind die zuletzt niedrigeren Wachstumsprognosen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Path to Zero, Handelsblatt, Agora Energiewende, McKinsey, EnBW, Epico, Katherina Reiche, CDU
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist: 31. August (Fertigstellung des Energiewende-Monitorings).
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutschland.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Eine Studie des Beratungsunternehmens "Path to Zero" prognostiziert, dass der Strombedarf in Deutschland bis 2045 auf 881,5 Terawattstunden pro Jahr steigen wird, was einen erheblichen Anstieg im Vergleich zu den aktuellen 500 Terawattstunden darstellt, während unterschiedliche Studien einen weiter steigenden Bedarf und Zubau erneuerbarer Energien befürworten.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die steigende Stromnachfrage in Deutschland bis 2045, die durch den Trend zur Elektromobilität, elektrische Wärmepumpen und den Bedarf an Wasserstoffbetrieben bedingt ist. Diese Entwicklung wird von verschiedenen Studien unterstützt, die zum Teil unterschiedliche Empfehlungen für den Ausbau erneuerbarer Energien geben. Politisch wird aktuell die Geschwindigkeit des Erneuerbare-Ausbaus diskutiert, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass die politische Debatte um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland aufgrund steigender Stromnachfrage bis 2045 an Intensität gewinnt. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat ein "Energiewende-Monitoring" in Auftrag gegeben, um die Wachstumsprognosen zu überprüfen.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Stromnachfrage in Deutschland wird bis 2045 deutlich erhöht, Strombedarf steigt auf 881,5 Terawattstunden pro Jahr, breiter Konsens über steigende Stromnachfrage, weiterer Zubau erneuerbarer Energien notwendig, unterschiedliche Empfehlungen für Fortgang der Energiewende, Zubau-Geschwindigkeit der vergangenen Jahre muss erhalten bleiben, politische Debatte über Erneuerbaren-Ausbau, niedrigere Wachstumsprognosen.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Im Artikel wird auf die politische Debatte über den Erneuerbaren-Ausbau hingewiesen, insbesondere auf das „Energiewende-Monitoring“, das von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in Auftrag gegeben wurde. Es soll am 31. August fertiggestellt werden, um den Hintergrund niedrigerer Wachstumsprognosen zu beleuchten.
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