
Koblenz () – Die Präsidentin des Beschaffungsamts der Bundeswehr (BAAINBw), Anette Lehnigk-Emden, hält es für denkbar, dass große Industriekonzerne wie Volkswagen bei Bedarf auch militärisches Gerät wie Panzer fertigen könnten. „Volkswagen, John Deere oder andere könnten auch Panzer und große Getriebe bauen“, sagte die BAAINBw-Präsidentin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Dies gehe jedoch nicht ohne erhebliche Umstellungen.
Es gebe mehrere Herausforderungen, darunter das Gewicht der Produkte, so Lehnigk-Emden: „Es macht einen Unterschied, ob das Produkt eine Tonne oder 60 Tonnen wiegt.“ Zudem sei das spezialisierte Know-how für den Panzerbau in Deutschland derzeit nur bei einer Handvoll Unternehmen vorhanden. Einen „Schalter umlegen“ sei nicht möglich, der Prozess sei deutlich komplizierter. „Aber wenn es darauf ankommt, ist auch das möglich“, sagte sie der NOZ.
Der Rüstungshersteller Rheinmetall hat bereits Interesse am VW-Werk in Osnabrück bekundet, um es für die Herstellung von Militärfahrzeugen zu verwenden. Der kriselnde Autobauer hat sich offen für die Idee gezeigt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | VW-Werk (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Anette Lehnigk-Emden, John Deere
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
BAAINBw, Volkswagen, John Deere, Rheinmetall, Neue Osnabrücker Zeitung.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Koblenz, Osnabrück
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Präsidentin des Beschaffungsamts der Bundeswehr, Anette Lehnigk-Emden, hält es für möglich, dass große Industriekonzerne wie Volkswagen aufgrund des bestehenden Know-hows und der notwendigen Umstellungen auch Panzer produzieren könnten, während der Rüstungshersteller Rheinmetall Interesse an der Nutzung des VW-Werks in Osnabrück zur Herstellung von Militärfahrzeugen signalisiert hat.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für die Aussage von Anette Lehnigk-Emden ist die Diskussion um die Umstellung industrieller Kapazitäten zur Herstellung von militärischem Gerät, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage und den Anforderungen an die Bundeswehr. Die Idee ist, dass große Industriekonzerne wie Volkswagen in der Lage sind, bei Bedarf Panzer und andere militärische Ausstattungen zu produzieren, obwohl dies aufgrund der erforderlichen Umstellungen und des spezialisierten Know-hows nicht einfach ist.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel äußert die Präsidentin des Beschaffungsamts der Bundeswehr, Anette Lehnigk-Emden, die Möglichkeit, dass große Industriekonzerne wie Volkswagen in der Lage seien, militärisches Gerät zu produzieren, weist jedoch auf die Herausforderungen hin, die mit einem Wechsel in die Panzerproduktion verbunden sind. Zudem zeigt der Rüstungshersteller Rheinmetall Interesse an Zusammenarbeit mit Volkswagen zur Herstellung von Militärfahrzeugen, während Volkswagen offen für diese Idee ist.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: erhebliche Umstellungen, Herausforderungen durch Produktgewicht, spezialisiertes Know-how nur bei wenigen Unternehmen vorhanden, komplizierter Prozess für den Panzerbau, Möglichkeit, militärisches Gerät herzustellen, Interesse von Rheinmetall am VW-Werk, Offenheit des Autobauers für die Idee.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Anette Lehnigk-Emden, der Präsidentin des Beschaffungsamts der Bundeswehr, zitiert. Sie äußert, dass es denkbar sei, dass große Industriekonzerne wie Volkswagen auch militärische Geräte wie Panzer fertigen könnten, betont jedoch, dass dies ohne erhebliche Umstellungen und mit speziellen Herausforderungen verbunden sei.
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