Kiesewetter wirft Trump Desinteresse an der Ukraine vor

Kiesewetter wirft Trump Desinteresse an der Ukraine vor

Berlin () – Außenpolitiker Roderich Kiesewetter (CDU) hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dafür gelobt, dass er bei dem Treffen in Washington Trumps Desinteresse an einem Frieden in der Ukraine demaskiert habe. Merz habe „deutlich gemacht, dass es uns um einen Waffenstillstand geht, bevor es in Verhandlungen gehen sollte“, sagte Kiesewetter dem TV-Sender „Welt“ am Dienstag. „Das hat Trump nicht aufgegriffen. Damit hat Merz sehr deutlich erkennen können, dass es Trump gar nicht um einen Waffenstillstand geht; dass er auch kein großes Interesse an der Ukraine hat. Und vielmehr darauf aus war, dass die Ukraine bei ihm Rüstungsgüter kauft für 100 Milliarden , um sich Sicherheitsgarantien über diese zu ermöglichen.“

Kiesewetter will den auf Russland erhöhen. „Putin bombt einfach weiter. Deswegen müssen wir den Druck auf Russland erhöhen und die Ukraine militärisch stärker unterstützen, ber auch die Finanzmittel Russlands beschneiden, zum Beispiel die eingefrorenen russischen Vermögen jetzt öffnen“, sagte der CDU-Politiker. „Und was auch wichtig ist: die Schattenflotte in der Ostsee eindämmen, damit nicht weiter Devisen für Russland auf dem Schwarzmarkt für Öl erworben werden.“

Es sei die Aufgabe Deutschlands, „die Ukraine so stark zu machen, dass sie in Verhandlungen gehen kann“, so Kiesewetter. „Dazu gehört auch, dass wir für unsere Seite nichts ausschließen, aber doch nicht jetzt schon über Truppen spekulieren, die – völlig unklar, wann, wo und durch wen – zu stellen sind.“

Auch Putin „braucht nicht verhandeln“, so Kiesewetter. „Er sieht, dass zwar Europa geeint ist, aber dass eben keine Masse vorhanden ist, dass man sich auch nicht einig ist über die Sicherheitsgarantien, geschweige denn über die Frage, wie man die Sicherheitsgarantien absichert. Das heißt, er kann weitermachen und hat auch kein Interesse an einem Waffenstillstand, weil er weiterbomben kann und damit seine Ausgangsvoraussetzungen, also mehr Geländegewinne, sich noch besser aufstellen kann“, erklärte der Außenpolitiker.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Roderich Kiesewetter (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

CDU, Friedrich Merz, Trump, Welt, Russland, Putin, Ukraine

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

- Berlin
- Washington

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Roderich Kiesewetter lobt Bundeskanzler Merz dafür, Trumps Desinteresse an einem Frieden in der Ukraine beim Washingtoner Treffen offenbart zu haben, und fordert eine stärkere militärische Unterstützung für die Ukraine sowie Maßnahmen zur Erhöhung des Drucks auf Russland.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war ein Treffen in Washington, bei dem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die mangelnde Bereitschaft des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump für einen Frieden in der Ukraine thematisierte. Merz stellte klar, dass ein Waffenstillstand Voraussetzung für Verhandlungen sein sollte, was Trump nicht aufgriff. Dies führte zu einer Diskussion über den notwendigen Druck auf Russland und die militärische Unterstützung der Ukraine.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass Roderich Kiesewetter (CDU) Bundeskanzler Friedrich Merz dafür lobt, dass er Trumps Desinteresse an einem Frieden in der Ukraine offengelegt hat. Kiesewetter fordert zudem, den Druck auf Russland zu erhöhen und die Ukraine militärisch zu unterstützen, um sie für Verhandlungen zu stärken.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Trumps Desinteresse an einem Frieden in der Ukraine wird deutlich, der Druck auf Russland muss erhöht werden, Ukraine soll militärisch stärker unterstützt werden, eingefrorene russische Vermögen sollen geöffnet werden, Schattenflotte in der Ostsee muss eingedämmt werden, Deutschland soll Ukraine stärken für Verhandlungen, Unsicherheit über Sicherheitsgarantien bleibt, Putin sieht keine Notwendigkeit zu verhandeln, Putin kann weitermachen und Geländegewinne erzielen.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Roderich Kiesewetter (CDU) zitiert. Er lobte Bundeskanzler Friedrich Merz dafür, dass er Trumps Desinteresse am Frieden in der Ukraine demaskiert habe. Kiesewetter betonte, dass es wichtig sei, den Druck auf Russland zu erhöhen und die Ukraine militärisch stärker zu unterstützen, um sie für Verhandlungen zu stärken.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
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