Alabali Radovan hält Hilfsprojekt-Streichung für unausweichlich

Alabali Radovan hält Hilfsprojekt-Streichung für unausweichlich

Berlin () – Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hält wegen der Sparpolitik der Regierung eine Streichung von Hilfsprojekten für unausweichlich.

„Natürlich müssen wir priorisieren. Natürlich werden Projekte wegfallen. Anders geht es nicht“, sagte die SPD-Politikerin dem „Spiegel“. Der Etat des Entwicklungsministeriums soll im Haushalt 2025 gegenüber dem Vorjahr um knapp eine Milliarde schrumpfen. „Ich will nichts beschönigen. In einer Welt von Krisen und Konflikten sind diese Kürzungen extrem schmerzhaft“, sagte Alabali Radovan.

Selbst für Uno-Organisationen werde weniger Geld da sein. Man müsse das Geld nun erst recht so einsetzen, dass jeder Euro wirke, sagte sie. Im Fokus könnten demnach bestimmte Regionen stehen, etwa der Nahe und Mittlere Osten und das nördliche Afrika. „Dieses Ministerium pflegt dauerhafte Kontakte in die ganze Welt, auch in schwierigen Zeiten. hat auch Einfluss, weil wir verlässlich sind.“

Der Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im , Wolfgang Stefinger (CSU), sieht in den Kürzungen dagegen auch eine Chance. „Es gab zu viel Wildwuchs. Zu viele Projekte, die nichts bringen. Wenn man feststellt, dass auch nach Jahren nichts besser wird, muss man den Mut haben, Projekte zu streichen und Zusammenarbeit zu beenden“, sagte Stefinger. „Es muss daher Veränderungen geben.“ Deutschland solle sich auf strategische Ziele und wichtige Partnerländer konzentrieren.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Reem Alabali-Radovan (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien und Institutionen sind:

Bundesentwicklungsministerium, SPD, Uno, Bundestag, CSU.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die Ereignisse finden in Berlin statt. Außerdem werden Regionen wie der Nahe und Mittlere Osten sowie das nördliche Afrika erwähnt.

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan kündigt an, dass aufgrund der Sparpolitik der Regierung Hilfsprojekte abgebaut werden müssen, während der Haushaltsetat ihres Ministeriums 2025 um nahezu eine Milliarde Euro sinkt, was sie als schmerzhaft in einer Krisenwelt bezeichnet, während CSU-Politiker Wolfgang Stefinger die Kürzungen als Chance für eine Fokussierung auf effektive Projekte sieht.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für die Streichung von Hilfsprojekten ist die Sparpolitik der Bundesregierung, die aufgrund eines geschrumpften Etats des Entwicklungsministeriums im Haushaltsplan 2025 erforderlich wird. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan betont, dass angesichts globaler Krisen und Konflikte diese Kürzungen schmerzhaft sind, aber notwendig, um die verbleibenden Mittel wirksam einzusetzen. Der Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit sieht die Kürzungen als Chance, ineffiziente Projekte zu beenden und sich auf strategische Ziele zu konzentrieren.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Der Artikel beschreibt, dass Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan wegen der Sparpolitik der Regierung eine Streichung von Hilfsprojekten für unausweichlich hält, während der CSU-Politiker Wolfgang Stefinger die Kürzungen als Chance zur Optimierung und Konzentration auf strategische Projekte sieht. Beide betonen die Notwendigkeit von Priorisierungen in einer Krisenwelt.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Streichung von Hilfsprojekten, Schrumpfung des Etats des Entwicklungsministeriums um knapp eine Milliarde Euro, weniger Geld für Uno-Organisationen, Fokussierung auf bestimmte Regionen, Chance zur Reduzierung unnötiger Projekte, Konzentration auf strategische Ziele und wichtige Partnerländer.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan zitiert. Sie äußert, dass wegen der Sparpolitik der Regierung eine Streichung von Hilfsprojekten unausweichlich sei: "Natürlich müssen wir priorisieren. Natürlich werden Projekte wegfallen. Anders geht es nicht." Sie hebt hervor, dass die Kürzungen extrem schmerzhaft sind, besonders in einer Welt voller Krisen und Konflikte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
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