„ttt“ – titel, thesen, temperamente am Sonntag, 24. August 2025, um 23:35 Uhr im Ersten

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München:

Die geplanten Themen:

Heimatland Berlin-Neukölln: Güner Yasemin Balci und ihr Kampf um Integration

Für Güner Yasemin Balci ist die Sache klar: Ihre Heimat ist Deutschland, genauer gesagt, das Rollberg-Viertel in Berlin-Neukölln. Dort ist die Journalistin und Filmemacherin geboren und aufgewachsen, als Tochter alevitischer Einwanderer aus Ostanatolien. „Heimatland“, so heißt ihr aktuelles Buch. Darin lässt Güner Balci keinen Zweifel: Sie liebt Deutschland mit all seinen Möglichkeiten und demokratischen Freiheiten. Im Buch erzählt sie von ihrer Kindheit und Jugend im Rollbergviertel, wo damals in den Siebziger- und Achtzigerjahren Menschen aller Nationalitäten zusammenlebten. Balci beschreibt aber auch, wie sich die Lebenssituation im Kiez änderte durch den Zuzug arabischer Großfamilien und für viele migrantische Bewohner nicht mehr Gesetze, sondern die Regeln des Islams zählten.

Der „In die Sonne schauen“: vier Frauen, ein Hof, ein Jahrhundert

Ein Vierseitenhof in der Altmark. Die Scheune, das Backsteingemäuer, die Zimmer; älter als ein Jahrhundert. Menschen, die hier wohnen, die hier gelebt haben und gestorben sind, seit über hundert Jahren. Regisseurin Mascha Schilinski erzählt in ihrem Film „In die Sonne schauen“ über vier Leben und vier Familien in unterschiedlichen Zeitabschnitten. Beginnend mit der Kaiserzeit, 1910, über die 1940er-Jahre, die DDR, bis hin zur Gegenwart – sie alle verbindet der Ort des Vierseitenhofs. Mit assoziativ verwobenen und faszinierenden Bildern entwickelt Mascha Schilinskis Film einen erzählerischen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. „In die Sonne schauen“ ist beim diesjährigen Filmfestival von Cannes begeistert gefeiert und mit dem Preis der Jury ausgezeichnet worden. Filmstart ist der 28. August.

Von Daniel Küblböck zu Lana Kaiser – ARD-Dokumentation über das Drama eines unangepassten Stars

Lana Kaiser wurde als Daniel Küblböck deutschlandweit bekannt. Als erster Reality-Star eines neuen Casting-Phänomens der Nullerjahre fegte Küblböck alle Vorstellungen davon, was ein Popstar in Deutschland darf oder nicht darf, von der Bühne. Bekannt wurde der damals 17-jährige Daniel als Kandidat von „Deutschland sucht den Superstar“. Seine Fans liebten ihn fanatisch – und die Sensationspresse überschüttete ihn mit Häme. Jetzt erzählt die ARD-Mediathek-Serie „Die Küblböck-Story – Eure Lana Kaiser“ von der existenziellen Suche dieses nur vermeintlich ausgeleuchteten Reality-TV-Stars.

Mutig leben im Exil: Jelena Kostjutschenkos Russland auf der Bühne beim Kunstfest Weimar

„Mutig leben!“ ist das diesjährige Kunstfest Weimar überschrieben. Mutig leben – wie geht das, was bringt das im Exil? „Das Land, das ich liebe“ ist eine Antwort darauf, ein Theaterabend von russischen, im Exil lebenden Künstlerinnen und Künstlern und deutschen Schauspielern, entstanden nach dem gleichnamigen Buch der Journalistin Jelena Kostjutschenko. Die Inszenierung ist eine autobiografisch geprägte Zeitreise durch anderthalb Jahrzehnte unter Putin. Die Fragen, die sie dabei aufwirft, sind schmerzhaft und existenziellen: Wie soll man dieses Land lieben, das ein repressives Regime ist? Wie soll man dieses Russland verstehen? Wie kann man mutig leben?

Moderation: Siham El-Maimouni

Redaktion: Jens-Uwe Korsowsky / Matthias Morgenthaler (MDR)

„ttt – titel thesen temperamente“ ist am Sendetag ab 20:00 Uhr in der ARD Mediathek verfügbar.

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Siehe auch:  Transplantationspreis für Kinderlungenspezialist aus Hannover / PD Dr. med. Nicolaus Schwerk erhält Helmut-Werner-Preis der Kinderhilfe Organtransplantation