
Brüssel () – Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ist dafür, dass die Ukraine mit aus dem Westen gelieferten Waffen auch Ziele in Russland angreifen kann.
„Militärische Flugplätze und Munitionsdepots auch hunderte Kilometer hinter der Front auf russischem Gebiet sind legitime Ziele“, sagte Kallas der „Welt“ vor dem Treffen der EU-Außen- und Verteidigungsminister am Donnerstag und Freitag in Kopenhagen. Die Ukraine habe, so die EU-Chefdiplomatin weiter, „gemäß dem Völkerrecht das Recht, legitime militärische Ziele in Russland anzugreifen, um sich zu verteidigen“.
Hintergrund: Laut eines Berichts des „Wall Street Journal“ vom vergangenen Wochenende, der sich auf US-Regierungsbeamte stützte, blockiert das US-Verteidigungsministerium seit Monaten den Einsatz von Raketen mit größerer Reichweite für Angriffe auf Ziele in Russland. Auch der frühere US-Präsident Joe Biden war – mit wenigen Ausnahmen wie in der russischen Region Kursk – zurückhaltend dabei, der Ukraine zu erlauben, mit weitreichenden Waffen gegen Ziele auf russischem Boden vorgehen zu können.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kaja Kallas (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Kaja Kallas, Joe Biden
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
EU, Kaja Kallas, Welt, Wall Street Journal, US-Verteidigungsministerium, Joe Biden
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Brüssel, Kopenhagen
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas befürwortet, dass die Ukraine mit westlichen Waffen legitime militärische Ziele in Russland angreift, während das US-Verteidigungsministerium den Einsatz von weitreichenden Raketen für solche Angriffe bisher blockiert hat.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die anhaltende Unterstützung der EU für die Ukraine im Rahmen des Ukraine-Russland-Konflikts. Kaja Kallas argumentiert, dass die Ukraine das Recht hat, militärische Ziele in Russland anzugreifen, um sich zu verteidigen. Diese Aussage steht im Kontext von Berichten, dass die USA zurückhaltend sind, der Ukraine den Einsatz von weitreichenden Waffen zu gestatten, was die strategischen Überlegungen und Spannungen zwischen westlichen Alliierten und Russland widerspiegelt.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird Kaja Kallas zitiert, die sich für das Recht der Ukraine ausspricht, militärische Ziele in Russland anzugreifen, was auf Zustimmung in der EU hindeutet. Gleichzeitig wird erwähnt, dass das US-Verteidigungsministerium den Einsatz von weitreichenden Raketen für solche Angriffe blockiert, was auf eine unterschiedliche Haltung der USA im Vergleich zu den EU-Ländern hinweist.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Möglichkeit für die Ukraine, militärische Ziele in Russland anzugreifen, legitime Ziele für die Verteidigung der Ukraine, Blockade durch das US-Verteidigungsministerium beim Einsatz von Raketen mit größerer Reichweite, Zurückhaltung der USA, der Ukraine den Einsatz weitreichender Waffen auf russischem Boden zu erlauben.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zitiert. Sie äußert, dass "militärische Flugplätze und Munitionsdepots auch hunderte Kilometer hinter der Front auf russischem Gebiet legitime Ziele" sind und betont, dass die Ukraine "gemäß dem Völkerrecht das Recht hat, legitime militärische Ziele in Russland anzugreifen, um sich zu verteidigen".
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