
Hannover () – Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) begrüßt die Überlegungen der Bundesregierung, das begleitete Trinken von Jugendlichen ab 14 Jahren abzuschaffen. Das teilte das Ministerium am Mittwoch in Hannover mit.
Philippi bezeichnete es als „völlig falsches gesellschaftliches Signal“, wenn Eltern, ältere Geschwister oder Freunde mit 14-Jährigen in der Öffentlichkeit Bier oder Wein trinken.
Alkohol verursache schwere Gesundheitsschäden, senke Hemmschwellen ab, befördere riskantes und aggressives Verhalten und mache stark abhängig.
„Je früher der Einstieg beim Trinken erfolgt, desto problematischer das Verhalten als Erwachsener“, so der Minister. Der erste Alkoholkonsum finde in Deutschland im Durchschnitt mit 13,8 Jahren statt, bei den 16- bis 17-Jährigen hätten über 90 Prozent schon einmal Alkohol getrunken.
Die Länder hatten sich bereits im Sommer 2024 bei ihrer Gesundheitsministerkonferenz mit dem Thema befasst.
Eine Länderarbeitsgruppe empfahl in einem kürzlich vorgelegten Bericht die Abschaffung des begleiteten Trinkens als „sinnvolle verhältnispräventive Maßnahme“. Die Gesundheitsministerkonferenz forderte im Juni den Bund auf, die entsprechenden Regelungen im Jugendschutzgesetz anzupassen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Andreas Philippi (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Andreas Philippi
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:
Bundesregierung, Ministerium, SPD, Gesundheitsministerkonferenz, Länderarbeitsgruppe, Bund, Jugendschutzgesetz
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Hannover, Niedersachsen, Deutschland
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi begrüßt die Pläne der Bundesregierung, das begleitete Trinken von Jugendlichen ab 14 Jahren abzuschaffen, da es als problematisch für die Gesundheit und das Verhalten junger Menschen angesehen wird.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die gesundheitliche Sorge um den frühzeitigen Alkoholkonsum bei Jugendlichen. Gesundheitsminister Andreas Philippi äußert Bedenken, dass begleitetes Trinken von Jugendlichen ab 14 Jahren als gesellschaftliches Signal verstanden wird, welches die Gefahren des Alkoholmissbrauchs trivialisiert. Studien belegen, dass ein früherer Alkoholkonsum mit späteren Problemen im Erwachsenenalter korreliert, was zu einer Überprüfung und Anpassung der gesetzlichen Regelungen im Jugendschutzgesetz führt.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird die positive Reaktion von Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi auf die Überlegungen der Bundesregierung zur Abschaffung des begleiteten Trinkens von Jugendlichen ab 14 Jahren beschrieben. Er sieht darin ein wichtiges Signal, um gesundheitliche Schäden und riskantes Verhalten im Zusammenhang mit Alkoholkonsum zu verhindern.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: schwere Gesundheitsschäden, Absenkung der Hemmschwellen, Beförderung von riskantem und aggressivem Verhalten, starke Abhängigkeit, problematisches Verhalten als Erwachsener.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) zitiert. Er begrüßt die Überlegungen der Bundesregierung zur Abschaffung des begleiteten Trinkens von Jugendlichen ab 14 Jahren und bezeichnet es als "völlig falsches gesellschaftliches Signal", wenn in der Öffentlichkeit mit 14-Jährigen Alkohol konsumiert wird, da dies zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen könne.
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