Sauerstoffmangel verursacht Fischsterben im Münsteraner Kastellgraben

Sauerstoffmangel verursacht Fischsterben im Münsteraner Kastellgraben

Münster () – Im Kastellgraben an der Promenade sind etwa 100 Fische aufgrund extrem niedriger Sauerstoffwerte verendet. Wie die Stadt Münster am Mittwoch mitteilte, führten anhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen zu sinkenden Wasserständen und Sauerstoffmangel in dem Stillgewässer.

Zusätzlich wurde giftiger Schwefelwasserstoff aus dem Sediment freigesetzt.

Seit Montag entfernen Mitarbeiter des Amtes für Grünflächen, Umwelt und die toten Fische, überwiegend kleinere Hechte, Barsche und Rotaugen. Eine Belüftung des Gewässers sei nicht möglich, da das nicht tief genug sei und die Technik die Situation durch Aufwirbelung von Sedimenten verschlimmern würde, erklärte Amtsleiter Peter Driesch.

Für Menschen und Haustiere besteht keine Gefahr, lediglich Geruchsbelästigungen sind möglich.

Die Stadt untersucht derzeit alle städtischen Gewässer auf mögliche weitere Probleme. Eine am 11. Juli erlassene Allgemeinverfügung untersagt weiterhin die Entnahme von Wasser aus Flüssen, Bächen und Seen im Stadtgebiet.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wasser (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Stadt Münster, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Das Ereignis fand im Zeitraum um den 11. Juli statt, da an diesem Datum eine Allgemeinverfügung erlassen wurde. Es wird jedoch nicht genau angegeben, wann die Fische verendeten. Daher ist der Zeitraum "ab Montag" nicht konkretisiert, aber die allgemeine Situation ist auf die anhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen zurückzuführen.

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Münster

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

In Münster sind etwa 100 Fische im Kastellgraben wegen extrem niedriger Sauerstoffwerte und der Freisetzung von Schwefelwasserstoff aufgrund von Trockenheit und hohen Temperaturen verendet, während die Stadt zurzeit alle Gewässer auf weitere Probleme untersucht und die Wasserentnahme in der Region untersagt hat.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Kombination aus anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen, die zu extrem niedrigen Wasserständen und Sauerstoffmangel im Kastellgraben geführt haben. Dies führte zum Tod von etwa 100 Fischen, während zudem giftiger Schwefelwasserstoff aus dem Sediment freigesetzt wurde.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Der Artikel berichtet, dass die Stadt Münster auf das Fischsterben reagiert, indem sie die toten Fische entfernt und alle städtischen Gewässer auf mögliche Probleme untersucht. Zudem wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Entnahme von Wasser aus Flüssen, Bächen und Seen im Stadtgebiet untersagt, um weiteren Schäden vorzubeugen.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Fischeverendungen, Sauerstoffmangel, Freisetzung von giftigem Schwefelwasserstoff, Unmöglichkeit der Gewässerbelüftung, Geruchsbelästigungen, Untersuchung aller städtischen Gewässer, Untersagung der Wasserentnahme aus Flüssen, Bächen und Seen.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Amtsleiter Peter Driesch zitiert. Er erklärt, dass eine Belüftung des Gewässers nicht möglich sei, da das Wasser nicht tief genug sei und die Technik die Situation durch Aufwirbelung von Sedimenten verschlimmern würde.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur