
Erfurt () – Die migrationspolitische Sprecherin der Linke-Fraktion im Thüringer Landtag, Katharina König-Preuss, hat anlässlich des 10. Jahrestags der „Wir schaffen das“-Äußerung von Angela Merkel die gelungene Integration von Zuwanderern betont. Sie sagte am Freitag, Integration gelinge nur, wenn sie politisch gewollt sei, und verwies auf positive Beispiele wie syrisches medizinisches Personal, das in Thüringen zur Gesundheitsversorgung beitrage.
König-Preuss kritisierte scharf die AfD und andere Rechtsaußenakteure, die das Thema Zuwanderung ihrer Ansicht nach missbrauchten, um Ängste zu schüren und die demokratische Zivilgesellschaft unter Druck zu setzen.
Sie bezeichnete deren Behauptungen als „widerwärtig und absichtliche Realitätsverfälschung“ und forderte, solche Lügen klar zu benennen und zu widerlegen.
Gleichzeitig warf die Linke-Politikerin der CDU vor, mit ihrer Migrationspolitik vor allem auf Abschottung und Abschiebung zu setzen und selbst den Generalverdacht zu verbreiten, Zuwanderung sei eine Bedrohung. Bei den anstehenden Haushaltsentscheidungen stehe die CDU vor einer Richtungsentscheidung zwischen der Stärkung von Integrationsleistungen und teurer Symbolpolitik wie einem Abschiebegefängnis.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Katharina König-Preuss, Angela Merkel
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Linke, AfD, CDU.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Der Ort, an dem das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, ist Erfurt.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Katharina König-Preuss, migrationspolitische Sprecherin der Linken im Thüringer Landtag, hebt anlässlich des 10. Jahrestags von Merkels "Wir schaffen das" die erfolgreiche Integration von Zuwanderern hervor und kritisiert die AfD sowie die CDU für ihre Ängste schürende Rhetorik und Abschottungspolitik.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund des Ereignisses ist der 10. Jahrestag von Angela Merkels "Wir schaffen das"-Äußerung, der anlässlich einer Diskussion über die Integration von Zuwanderern in Thüringen thematisiert wird. Katharina König-Preuss von der Linken kritisiert die AfD und die CDU für ihre migrationspolitischen Positionen, die ihrer Meinung nach Ängste schüren und auf Abschottung abzielen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Katharina König-Preuss von der Linken-Fraktion hat die positive Rolle von Zuwanderern in Thüringen hervorgehoben und kritisierte die AfD sowie die CDU für ihre migrationspolitischen Ansätze, die sie als ängstlich und spaltend empfindet. Sie forderte, die vermeintlichen Lügen von Rechtsaußen klar zu benennen und eine Politik der Integration statt der Abschottung zu verfolgen.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: gelungene Integration von Zuwanderern, positive Beispiele wie syrisches medizinisches Personal, Schüren von Ängsten durch Rechtsaußenakteure, Druck auf die demokratische Zivilgesellschaft, widerwärtige und absichtliche Realitätsverfälschung, Notwendigkeit, Lügen zu benennen und zu widerlegen, Abschottung und Abschiebung durch die CDU, Verbreitung des Generalverdachts, Zuwanderung sei eine Bedrohung, Richtungsentscheidung zwischen Stärkung von Integrationsleistungen und teurer Symbolpolitik.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Katharina König-Preuss, der migrationspolitischen Sprecherin der Linke-Fraktion im Thüringer Landtag, zitiert. Sie betont, dass gelungene Integration politisch gewollt sein müsse und kritisiert die AfD sowie die CDU für ihre migrationspolitischen Ansätze, die ihrer Meinung nach auf Angst und Abschottung basieren.
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