
() – Die Linke hat scharfe Kritik am rot-grünen Senat in Hamburg wegen eines erheblichen Bearbeitungsstaus bei Einbürgerungsanträgen geäußert. Carola Ensslen, fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagte, dass die Wartezeit derzeit 14 Monate betrage.
Sie kritisierte, dass der Senat keine weiteren Schritte unternehme, um die Situation zu verbessern.
Ensslen bemängelte, dass der Senat schlecht auf die Reform vorbereitet gewesen sei und den Demokratie-Fragebogen habe nachbessern müssen. Besonders bei den Ermessenseinbürgerungen für Menschen mit Handicap sah sie wenig Engagement.
Diese Verzögerungen seien belastend für die Betroffenen, so Ensslen.
Die Digitalisierung könne Information und Beratung nicht ersetzen, betonte sie. Es wäre effizienter, wenn unbegründete Anträge gar nicht erst gestellt oder unnötig abgelehnt würden.
Ensslen wies darauf hin, dass es hilfreiche Empfehlungen des Sachverständigenrates für Migration und Integration gebe, die der Senat jedoch ignoriere. Sie bezeichnete die Selbstzufriedenheit des Senats als schleichendes Gift, für das er bei den letzten Wahlen die Quittung erhalten habe.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Reisepass (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die Linke, rot-grüner Senat, Carola Ensslen, Linksfraktion, Hamburgische Bürgerschaft, Sachverständigenrat für Migration und Integration
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Das beschriebene Ereignis findet in Hamburg statt.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Linksfraktion in Hamburg kritisiert den rot-grünen Senat für einen 14-monatigen Bearbeitungsstau bei Einbürgerungsanträgen und mangelnde Maßnahmen zur Verbesserung der Situation, insbesondere bei Ermessenseinbürgerungen für Menschen mit Handicap.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für die scharfe Kritik der Linksfraktion in Hamburg an dem rot-grünen Senat ist ein erheblicher Bearbeitungsstau bei Einbürgerungsanträgen, der dazu führt, dass Antragsteller derzeit bis zu 14 Monate auf eine Entscheidung warten müssen. Die Linksfraktion bemängelt mangelnde Vorbereitung des Senats auf erforderliche Reformen und ineffiziente Bearbeitung, was zu einer belastenden Situation für die Betroffenen führt.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Die Linksfraktion in Hamburg hat scharfe Kritik am rot-grünen Senat wegen eines starken Bearbeitungsstaus bei Einbürgerungsanträgen geübt, wobei die Wartezeit mittlerweile 14 Monate beträgt. Carola Ensslen bemängelte das mangelnde Engagement des Senats, insbesondere bei Ermessenseinbürgerungen für Menschen mit Handicap, und wies darauf hin, dass hilfreiche Empfehlungen ignoriert würden.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die genannten Folgen oder Konsequenzen im Artikel sind: erheblicher Bearbeitungsstau bei Einbürgerungsanträgen, Wartezeit von 14 Monaten, Belastung für die Betroffenen, schlechte Vorbereitung des Senats auf Reformen, mangelndes Engagement bei Ermessenseinbürgerungen für Menschen mit Handicap, ineffiziente Antragstellung und Ablehnung, Ignorieren von Empfehlungen des Sachverständigenrates für Migration und Integration, Selbstzufriedenheit des Senats als schleichendes Gift, negative Auswirkungen auf Wahlen.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Carola Ensslen, der fluchtpolitischen Sprecherin der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, zitiert. Sie kritisiert den rot-grünen Senat in Hamburg für den erheblichen Bearbeitungsstau bei Einbürgerungsanträgen und bemängelt, dass die Wartezeit derzeit 14 Monate beträgt, ohne dass der Senat angemessene Schritte zur Verbesserung unternimmt.
- Über 980 Messer- und 2.200 Sexualdelikte an Bahnhöfen und Zügen - 15. Februar 2026
- Immer mehr Alleinerziehende rutschen in Armut - 15. Februar 2026
- Wadepuhl spricht von "staatlich begangenem Mord an Nawalny" - 14. Februar 2026
