IG Metall warnt nach Solar-Aus vor Verlust des Industriestandorts Sachsen-Anhalt

IG Metall warnt nach Solar-Aus vor Verlust des Industriestandorts Sachsen-Anhalt

Wolfen-Thalheim () – Die IG Metall hat das Aus des Solarunternehmens Meyer Burger am Standort Wolfen-Thalheim als Menetekel für den Industriestandort bezeichnet. Rund 280 hochqualifizierte Arbeitsplätze seien von der Schließung betroffen, teilte der Bezirksleiter der Gewerkschaft, Thorsten Gröger, mit.

Die Gewerkschaft kritisiert das Scheitern der deutschen Solarindustrie als Ergebnis langjährigen politischen Versagens auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene.

Während Deutschland einst globaler Taktgeber in der Photovoltaik-Branche gewesen sei, stammten heute über 90 Prozent der Solarmodule aus China. Almut Kapper-Leibe, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Halle-Dessau, nannte die Entwicklung einen ‚Schlag ins Gesicht dieser Region‘.

Die IG Metall fordert von der Landesregierung unter Ministerpräsident Haseloff und der Bundesregierung unter Kanzler Merz eine entschlossene Industriepolitik mit strategischer Förderung von Schlüsselbranchen, fairen Wettbewerbsbedingungen gegenüber chinesischer Konkurrenz und verbindlichen Standortzusagen. ‚Ohne Industrie keine Zukunft.

Ohne Industrie kein Sachsen-Anhalt‘, fasste Gröger die Position der Gewerkschaft zusammen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Solaranlage (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

IG Metall, Meyer Burger, Sachsen-Anhalt, Almut Kapper-Leibe, Landesregierung, Ministerpräsident Haseloff, Bundesregierung, Kanzler Merz

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Wolfen-Thalheim, Sachsen-Anhalt

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die IG Metall kritisiert die Schließung des Solarunternehmens Meyer Burger in Wolfen-Thalheim, die 280 qualifizierte Arbeitsplätze kostete, als Zeichen für das Versagen der deutschen Solarindustrie und fordert eine stärkere Industriepolitik von Landes- und Bundesregierung.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist das Scheitern der deutschen Solarindustrie, das als Ergebnis politischen Versagens auf verschiedenen Ebenen (Landes-, Bundes- und EU-Ebene) angesehen wird. Die IG Metall kritisiert, dass Deutschland, einst führend in der Photovoltaik, nun mehr als 90 Prozent seiner Solarmodule aus China importierte, was zur Schließung des Unternehmens Meyer Burger und dem Verlust von 280 Arbeitsplätzen in Wolfen-Thalheim führte.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Die IG Metall hat die Schließung des Solarunternehmens Meyer Burger in Wolfen-Thalheim scharf kritisiert und sieht darin ein Warnsignal für den Industriestandort Sachsen-Anhalt. Sie fordert von der Landes- und Bundesregierung eine aktivere Industriepolitik, um die deutsche Solarindustrie zu stärken und fairere Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Schließung des Solarunternehmens Meyer Burger, Verlust von rund 280 hochqualifizierten Arbeitsplätzen, Scheitern der deutschen Solarindustrie, Abhängigkeit von über 90 Prozent der Solarmodule aus China, negative Auswirkungen auf die Region Sachsen-Anhalt, Forderung nach entschlossener Industriepolitik, Bedarf an strategischer Förderung von Schlüsselbranchen, Notwendigkeit von fairen Wettbewerbsbedingungen.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der IG Metall zitiert. Thorsten Gröger, der Bezirksleiter der Gewerkschaft, bezeichnete das Aus des Solarunternehmens Meyer Burger als Warnsignal für den Industriestandort Sachsen-Anhalt und kritisierte das Scheitern der deutschen Solarindustrie als Ergebnis politischen Versagens. Almut Kapper-Leibe nannte die Entwicklung einen "Schlag ins Gesicht dieser Region".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
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