
Berlin () – Die Pläne der Bundesregierung für eine Aktivrente stoßen bei Gewerkschaftern wie Arbeitgebern auf scharfe Kritik. Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes BDA, Steffen Kampeter, sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben): „Die Aktivrente soll längeres Arbeiten fördern, gleichzeitig belohnt die abschlagsfreie Frühverrentung aber den vorzeitigen Ausstieg. Die Politik drückt auf Gas und Bremse zugleich. Das ist in der Anreizwirkung wenig effektiv und teuer für Beitrags- und Steuerzahler.“
Anja Piel, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und gleichzeitig Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund sagte dem RND: „Die Regelung kostet Milliarden, löst aber keins der vorhandenen Probleme.“ Dass Menschen nach dem Renteneintritt nicht weiterarbeiten, liege an ihrer Gesundheit, den Arbeitsbedingungen oder schlicht daran, dass der Arbeitgeber sie nicht mehr wollen.
„Statt pauschaler Steuervorteile für einige wenige helfen gezielte Maßnahmen allen: bessere Arbeitsbedingungen, damit Menschen gesund bis 65 arbeiten können, altersgerechte Arbeitsplätze und Wege für Frauen aus unfreiwilliger Teilzeit. Das wären die richtigen Antworten auf den demografischen Wandel“, so Piel.
Nach den Plänen der Bundesregierung sollen Rentner künftig 2.000 Euro im Monat oder 24.000 Euro im Jahr steuerfrei hinzuverdienen dürfen. Geht es nach Bundeskanzler Friedrich Merz, soll die Aktivrente schon zu Jahresbeginn 2026 kommen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alte und junge Frau sitzen am Strand |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Steffen Kampeter, Anja Piel, Friedrich Merz
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutsche Rentenversicherung Bund, Bundesregierung, Arbeitgeberverband BDA, Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist: Nicht erwähnt.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Berlin
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Pläne der Bundesregierung für eine Aktivrente, die ein steuerfreies Zuverdienen im Ruhestand ermöglichen sollen, stoßen auf scharfe Kritik von Gewerkschaften und Arbeitgebern, die diese Regelung als ineffektiv und teuer ansehen sowie bestehende Probleme nicht lösen.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund des Ereignisses ist die geplante Einführung der Aktivrente durch die Bundesregierung, die auf Kritik von Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern stößt. Die Maßnahme soll längeres Arbeiten fördern, während gleichzeitig eine abschlagsfreie Frühverrentung Anreize für einen vorzeitigen Austritt aus dem Arbeitsleben schafft. Gewerkschaften und Arbeitgeber kritisieren, dass diese widersprüchliche Politik ineffektiv und kostspielig ist und keine der bestehenden Probleme löst, wie beispielsweise schlechte Arbeitsbedingungen und gesundheitliche Einschränkungen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird deutlich, dass sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeber scharfe Kritik an den Plänen der Bundesregierung für eine Aktivrente äußern. Sie bemängeln, dass die Regelungen ineffektiv seien und keine der bestehenden Probleme bei der Rentenfrage lösen würden, während gezielte Maßnahmen für bessere Arbeitsbedingungen und altersgerechte Jobs gefordert werden.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: scharfe Kritik von Gewerkschaften und Arbeitgebern, uneffektive Anreizwirkung der Aktivrente, hohe Kosten für Beitrags- und Steuerzahler, Milliardenkosten der Regelung ohne Lösung der Probleme, dass Menschen aus Gesundheitsgründen oder wegen schlechter Arbeitsbedingungen nicht weiterarbeiten können, Notwendigkeit gezielter Maßnahmen wie bessere Arbeitsbedingungen und altersgerechte Arbeitsplätze, Einführung der Aktivrente ab 2026 mit steuerfreier Hinzuverdienstgrenze.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes BDA, kritisiert die Pläne der Bundesregierung zur Aktivrente und sagt, dass diese Maßnahmen wenig effektiv und teuer für Beitrags- und Steuerzahler seien. Anja Piel, Vorstandsmitglied des DGB, merkt an, dass die Regelung Milliarden kostet, aber keine der bestehenden Probleme löst und plädiert für bessere Arbeitsbedingungen und altersgerechte Arbeitsplätze.
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