SPD-Fraktionsmanager will an Verbrenner-Aus festhalten

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Berlin () – Aus der SPD kommt Widerspruch zur Forderung von CSU-Chef Markus Söder, das Verbrenner-Aus in der EU 2035 zu kippen.

Der erste parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Dirk Wiese, sagte den Sendern RTL und ntv, dass die Autobauer Planungssicherheit bräuchten. „Wenn wir immer wieder Diskussionen führen über Jahreszahlen, über Daten, dann sorgt das für Unsicherheit letztendlich auch in der Branche.“ Bereits jetzt ermöglichten die EU-Regeln, auch nach 2035 Autos mit Verbrennungsmotoren zuzulassen, wenn sie beispielsweise mit E-Fuels betrieben werden. Zu Söders Vorstoß sagte Wiese: „Ich rate zu etwas Zurückhaltung an der Stelle.“

Die Automobilmesse IAA zeige, dass die deutschen Hersteller immer mehr elektrische Modelle auf den Markt bringen, die für die breite Masse bezahlbar seien. „Wenn jetzt wieder Unsicherheit kommt, dann wird der Markthochlauf nicht funktionieren.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

SPD, CSU, RTL, ntv, EU, IAA

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin, EU

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die SPD widerspricht der Forderung von CSU-Chef Markus Söder, das EU-Verbrenner-Aus 2035 abzuschaffen, da dies die Planungssicherheit der Autobauer gefährden und den Markthochlauf elektrischer Fahrzeuge behindern könnte.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für das Ereignis ist die Forderung von CSU-Chef Markus Söder, das geplante von Verbrennungsmotoren in der EU bis 2035 zu stoppen. Dies stößt auf Widerstand von der SPD, die betont, dass planungssichere Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie wichtig sind, um Unsicherheiten zu vermeiden und den Übergang zu elektrischen Fahrzeugen zu fördern.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass die SPD vehement gegen die Forderung von CSU-Chef Markus Söder ist, das EU-weite Verbot von Verbrennungsmotoren bis 2035 abzulehnen. Dirk Wiese betont die Notwendigkeit von Planungssicherheit für die Automobilindustrie und warnt, dass ständige Diskussionen über Fristen zu Unsicherheiten führen könnten, die den Markthochlauf elektrischer Fahrzeuge gefährden.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Planungssicherheit für Autobauer, Unsicherheit in der Branche, mögliche Verzögerung des Markthochlaufs elektrischer Modelle.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Dirk Wiese, dem ersten parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Fraktion, zitiert. Er weist den Vorstoß von CSU-Chef Markus Söder zurück und betont, dass die Autobauer Planungssicherheit benötigen, da ständige Diskussionen über Jahreszahlen Unsicherheit in der Branche schaffen könnten. Wiese rät Söder zudem zu mehr Zurückhaltung in dieser Angelegenheit.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
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