
München () – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach (CSU) hat anlässlich des Tages der pflegenden Angehörigen das Engagement dieser Menschen gewürdigt. Ihr zufolge werden rund 83 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause betreut, meist von Angehörigen. „Sie tragen die Hauptlast der Pflege und ermöglichen vielen Menschen ein Leben im vertrauten Umfeld“, sagte Gerlach am Montag.
Sie wolle in Bayern bestmögliche Unterstützung für pflegende Angehörige bieten, so die Ministerin.
Dazu zählen nach ihren Angaben rund 100 Fachstellen für pflegende Angehörige, die seit 1998 bestehen und seit Jahresbeginn stärker gefördert werden. Auch Pflegestützpunkte stünden flächendeckend zur Verfügung.
Zudem gebe es mehr als 3.100 anerkannte Alltagsunterstützungen, von denen viele ehrenamtlich organisiert seien. Über das Programm „PflegesoNah“ seien 2024 mehr als 250 neue Plätze gefördert worden.
Gerade die Nachtpflege müsse aber weiter ausgebaut werden, sagte die Ministerin.
Abschließend erneuerte Gerlach ihre Forderung nach einer Reform der Pflegeversicherung. Weniger Bürokratie und mehr Flexibilität seien notwendig, um Pflegebedürftige, Einrichtungen und Angehörige nachhaltig zu entlasten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Judith Gerlach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
CSU, Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerium, Pflegestützpunkte, „PflegesoNah“
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
München
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach hat anlässlich des Tages der pflegenden Angehörigen das Engagement dieser Personen gewürdigt und betont, dass rund 83 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause betreut werden, während sie gleichzeitig eine bessere Unterstützung, insbesondere durch den Ausbau der Nachtpflege und eine Reform der Pflegeversicherung, fordert.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für das Ereignis ist der Tag der pflegenden Angehörigen, an dem die Bedeutung der Betreuung durch Angehörige gewürdigt wird. Ministerin Judith Gerlach hebt deren Rolle hervor, da etwa 83 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause von Angehörigen betreut werden. Sie fordert zudem Verbesserungen und Reformen in der Pflegeversicherung, um die Unterstützung für diese Gruppe zu erhöhen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird die Wertschätzung der bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach für die pflegenden Angehörigen hervorgehoben, die einen wesentlichen Beitrag zur häuslichen Pflege leisten. Sie fordert außerdem eine Reform der Pflegeversicherung, um Bürokratie abzubauen und die Unterstützung für Pflegebedürftige und deren Angehörige zu verbessern.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Rund 83 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut, Angehörige tragen die Hauptlast der Pflege, Unterstützung durch 100 Fachstellen für pflegende Angehörige, Pflegestützpunkte stehen flächendeckend zur Verfügung, über 3.100 anerkannte Alltagsunterstützungen, mehr als 250 neue Plätze im Programm „PflegesoNah“ 2024 gefördert, Ausbau der Nachtpflege notwendig, Forderung nach Reform der Pflegeversicherung, weniger Bürokratie notwendig, mehr Flexibilität erforderlich.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Judith Gerlach, der bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerin, zitiert. Sie würdigt das Engagement der pflegenden Angehörigen und sagt: „Sie tragen die Hauptlast der Pflege und ermöglichen vielen Menschen ein Leben im vertrauten Umfeld.“ Gerlach betont außerdem die Notwendigkeit einer Reform der Pflegeversicherung, um Bürokratie zu reduzieren und mehr Flexibilität zu schaffen.
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