
Magdeburg () – Die Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt hat sich bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für den erfolgreichen Kampf gegen die Vorgriffstunde bedankt. Mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die im April 2023 eingeführte zusätzliche Pflichtstunde für Lehrkräfte aufgrund fehlender Rechtsgrundlage für unwirksam zu erklären, sei ein wichtiger Schritt für die Lehrkräfte erreicht worden, teilte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Lippmann am Montag mit.
Lippmann sagte, dass die Linke von Beginn an in allen politischen Debatten im Landtag und im Bildungsausschuss an der Seite der Lehrkräfte gestanden habe.
Der Antrag zur Abschaffung der Vorgriffstunde nach dem aktuellen Schuljahr sei nun durch die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts schneller erledigt worden als gedacht. Er äußerte sich zufrieden über die Entwicklung und sagte, dass die GEW für ihren Einsatz Anerkennung verdiene.
Die Vorgriffstunde sei von Anfang an eine Fehlentscheidung des Bildungsministeriums gewesen, die unnötig und chaotisch eingeführt wurde.
Lippmann forderte, dass die Probleme mit der Bezahlung der Lehrkräfte nun schnell gelöst werden müssen. Zudem müsse das Bildungsministerium verstehen, dass Lehrkräfte nicht zu planmäßiger Mehrarbeit verpflichtet werden können.
Die Linke werde die Umsetzung der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Bildungsausschuss weiterhin intensiv begleiten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Genderzeichen vor einem Lehrerzimmer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Linksfraktion, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Bundesverwaltungsgericht, Bildungsministerium, Die Linke.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist April 2023.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Linksfraktion im sachsen-anhaltischen Landtag hat der GEW für den erfolgreichen Einsatz gegen die Vorgriffstunde gedankt, die vom Bundesverwaltungsgericht als rechtswidrig erklärt wurde, und fordert nun zügige Lösungen für die Bezahlung der Lehrkräfte sowie ein Umdenken im Bildungsministerium bezüglich Mehrarbeit.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für das Ereignis war die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die zusätzliche Pflichtstunde für Lehrkräfte, die im April 2023 eingeführt wurde, als rechtswidrig zu erklären. Dies führte dazu, dass die Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für ihren erfolgreich geführten Kampf gegen die Vorgriffstunde dankte.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Die Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für den Erfolg gegen die Vorgriffstunde gelobt, nachdem das Bundesverwaltungsgericht diese für unwirksam erklärt hat. Sie forderte außerdem schnelle Lösungen für die Bezahlung der Lehrkräfte und betonte, dass Lehrkräfte nicht zu Mehrarbeit verpflichtet werden können.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts macht Vorgriffstunde unwirksam, schnellere Erledigung des Antrags zur Abschaffung der Vorgriffstunde, Anerkennung der GEW für ihren Einsatz, Lösung der Probleme mit der Bezahlung der Lehrkräfte, Bildungministerium muss Verständnis für Lehrkräfte zeigen, Linke begleitet Umsetzung der Entscheidung im Bildungsausschuss.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Thomas Lippmann, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, zitiert. Er äußert seine Zufriedenheit über die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Vorgriffstunde und betont, dass die GEW für ihren Einsatz Anerkennung verdiene. Außerdem kritisiert er die Einführung der Vorgriffstunde als eine Fehlentscheidung des Bildungsministeriums und fordert eine schnelle Lösung der Probleme bezüglich der Bezahlung der Lehrkräfte.
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