VZBV warnt vor Abschaffung des Bundes-Klinik-Atlas

VZBV warnt vor Abschaffung des Bundes-Klinik-Atlas

Berlin () – Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) warnt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken davor, den Bundes-Klinik-Atlas abzuschaffen. „Die Abschaffung des Bundes-Klinik-Atlas wäre aus Patientensicht fatal“, sagte Thomas Moormann, Leiter des Teams und Pflege im VZBV, am Montag.

Das deutsche Gesundheitssystem brauche mehr Transparenz, nicht weniger. „Der Klinikatlas ist der richtige Schritt auf diesem Weg, auch wenn er noch dringend weiterentwickelt werden muss.“ Dann könnten Patienten das Krankenhaus auswählen, bei dem sie den Eingriff mit der besten Qualität erhalten. „Das Krankenhausverzeichnis der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ist keine geeignete Alternative“, so Moormann. Es sei weder nutzerfreundlich noch unabhängig.

Ohne den Bundes-Klinik-Atlas stünden Patienten erneut einem „Portal-Dschungel“ gegenüber, der nicht zur Orientierung beitrage, fügte Moormann hinzu. „Ein unabhängiger, transparenter und benutzerfreundlicher Bundes-Klinik-Atlas hätte die Chance, die Versorgung in die richtige Richtung zu steuern. Das ist eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Krankenhausreform.“

Der Bundes-Klinik-Atlas war ein Projekt des damaligen Gesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD). Er ging im Mai 2024 an den Start und sollte für Transparenz bei den Leistungen von Krankenhäusern sorgen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Bundesgesundheitsministerium, Thomas Moormann, Deutsches Gesundheitssystem, Bundes-Klinik-Atlas, Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), Karl Lauterbach, SPD

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Das beschriebene Ereignis fand im Mai 2024 statt.

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Der Verbraucherzentrale Bundesverband warnt vor der Abschaffung des Bundes-Klinik-Atlas, da dieser für mehr Transparenz im Gesundheitssystem sorgt und Patienten hilft, qualitätsvolle Krankenhäuser auszuwählen.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die geplante Abschaffung des Bundes-Klinik-Atlas durch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) warnt davor, da der Atlas als wichtiges Instrument für mehr Transparenz im deutschen Gesundheitssystem angesehen wird. Er ermöglicht Patienten, Krankenhäuser anhand der Qualität der Leistungen auszuwählen, was ohne diesen Atlas erschwert wäre.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat entschieden auf die mögliche Abschaffung des Bundes-Klinik-Atlas durch Gesundheitsministerin Nina Warken reagiert und gewarnt, dass dies aus Patientensicht katastrophal wäre. Der VZBV fordert mehr Transparenz im Gesundheitssystem und sieht den Klinikatlas als wichtigen Schritt, um Patienten bei der Auswahl von Krankenhäusern zu unterstützen.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

- Abschaffung des Bundes-Klinik-Atlas wäre aus Patientensicht fatal,
- weniger Transparenz im Gesundheitssystem,
- Patienten hätten keine Möglichkeit, das Krankenhaus mit der besten Qualität auszuwählen,
- keine geeignete Alternative durch das Krankenhausverzeichnis der DKG,
- Patienten stünden einem "Portal-Dschungel" gegenüber,
- keine Orientierung für Patienten,
- fehlende Grundlagen für eine erfolgreiche Krankenhausreform.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Thomas Moormann, Leiter des Teams Gesundheit und Pflege im Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), sagt: „Die Abschaffung des Bundes-Klinik-Atlas wäre aus Patientensicht fatal“ und betont, dass das deutsche Gesundheitssystem mehr Transparenz benötigt, nicht weniger.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
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