
Berlin () – Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg (CDU) hält größere Änderungen bei der Schuldenbremse nicht für notwendig. „Schulden sind auf Dauer, darüber müssen wir uns klar sein, nicht die Lösung“, sagte Middelberg dem Podcast „Berlin Playbook“ (Donnerstag) von „Politico“. „Man muss der Verführung immer neuer Schulden eben am Ende widerstehen.“
An diesem Donnerstag soll eine Expertenkommission, die Vorschläge zur Reform der Schuldenbremse erarbeiten soll, ihre Arbeit aufnehmen. „Nach meinem jetzigen Erkenntnisstand, um es mal so zu sagen, sehe ich weitere Änderungen der Schuldenbremse nicht als notwendig an“, so Middelberg. „Das heißt aber nicht, dass man nicht auch noch in guten Expertengesprächen zu anderen Einschätzungen kommen kann.“
Middelberg zufolge wäre auch eine Reform ohne Verfassungsänderung denkbar. Es gebe „kluge Überlegungen, die schon mal der Sachverständigenrat geäußert hat, so vor anderthalb Jahren“. Die hätten sich auf die konjunkturelle Komponente der Schuldenbremse bezogen, so Middelberg. „Solche Änderungen wären ohne Grundgesetzänderung möglich.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schuldenuhr (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Mathias Middelberg
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
CDU, Politico, Sachverständigenrat
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Berlin
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg sieht keine Notwendigkeit für größere Änderungen der Schuldenbremse und betont, dass man der Versuchung neuer Schulden widerstehen müsse, während eine Expertenkommission Reformvorschläge erarbeiten soll.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für das Ereignis ist die anhaltende Debatte über die Schuldenbremse in Deutschland und die Notwendigkeit möglicher Reformen in Anbetracht wirtschaftlicher Herausforderungen. Mathias Middelberg äußert Zweifel an der Notwendigkeit umfassender Änderungen und betont, dass neue Schulden langfristig keine Lösung seien. Die Arbeit einer Expertenkommission zur Reform der Schuldenbremse soll neue Perspektiven einbringen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel äußert sich unisono der Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg (CDU), dass er keine großen Änderungen an der Schuldenbremse für notwendig hält, um den Herausforderungen der Schuldenaufnahme zu begegnen. Gleichzeitig wird die Arbeit einer Expertenkommission erwähnt, die Vorschläge zur Reform ausarbeiten soll, wobei eine Reform auch ohne eine Verfassungsänderung denkbar sei.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Schulden sind auf Dauer nicht die Lösung, man muss der Verführung neuer Schulden widerstehen, Reform der Schuldenbremse könnte ohne Verfassungsänderung stattfinden, es gibt kluge Überlegungen des Sachverständigenrats zur konjunkturellen Komponente der Schuldenbremse.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Mathias Middelberg, dem Unionsfraktionsvize (CDU). Er äußert, dass er größere Änderungen bei der Schuldenbremse nicht für notwendig halte und dass Schulden auf Dauer nicht die Lösung seien. Zudem betont er, dass Reformen ohne Verfassungsänderung denkbar seien, wobei bereits frühere Überlegungen anderer Experten in Betracht gezogen werden könnten.
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