Dax dreht vor EZB-Entscheid ins Plus – Rüstungskonzerne drehen auf

Dax dreht vor EZB-Entscheid ins Plus – Rüstungskonzerne drehen auf

Frankfurt/Main () – Der Dax hat vor der EZB-Entscheidung über den weiteren Zinskurs nach einem schwachen Start ins Plus gedreht. Um 12:30 Uhr stand der Index bei 23.670 Punkten und damit 0,2 Prozentpunkte stärker als bei Vortagesschluss.

„Die stehen derzeit an den Seitenlinien und warten auf die heutige Pressekonferenz der EZB. Es wird mit keiner Zinsänderung gerechnet, jedoch mit Äußerungen zu den konjunkturellen Entwicklungen in der EWU“, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow den Handel. „Auch die politische Situation in Frankreich und die Inflationseinschätzung dürften wesentliche Themen sein.“

Ein wichtiger Treiber der Kursgewinne waren am Donnerstag Rüstungsaktien. Hintergrund dürften die mutmaßlich russischen Drohnen sein, die am Vortag in polnischen Luftraum und damit auf Nato-Gebiet eingedrungen waren. Papiere von Airbus und Rheinmetall waren unter den fünf größten Kursgewinnern zu finden, gefragt waren am Mittag auch Heidelbergcement, Bayer und Deutsche Bank.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1684 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8559 Euro zu haben.

Der zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.622 US-Dollar gezahlt (-0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 99,66 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,10 US-Dollar, das waren 39 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

EZB, Nato, Airbus, Rheinmetall, Heidelbergcement, Bayer, Deutsche Bank

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt.

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Frankfurt/Main, Polen, Europa.

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Der Dax hat sich vor der EZB-Pressekonferenz nach einem schwachen Start ins Plus gedreht, während Rüstungsaktien durch Entwicklungen in der Ukraine anstiegen und sowohl der Euro als auch die Preise für Gold und Öl schwächer waren.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die bevorstehende Entscheidung der Europäischen (EZB) über den Zinskurs, zusammen mit der politischen Lage in Frankreich und den Bedenken bezüglich der Inflation in der Eurozone. Zusätzlich war der Kursanstieg der Rüstungsaktien auf die mutmaßlichen russischen Drohnenangriffe im polnischen Luftraum zurückzuführen.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass die Investoren an den Seitenlinien stehen und auf die Pressekonferenz der EZB warten, da mit keiner Zinsänderung gerechnet wird, aber die politische Situation in Frankreich und die Inflationsthemen von Bedeutung sind. Die Kursgewinne wurden maßgeblich von Rüstungsaktien wie Airbus und Rheinmetall beeinflusst, was auf Spannungen aufgrund russischer Drohnen zurückzuführen ist.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Dax dreht ins Plus, Investoren warten auf EZB-Pressekonferenz, keine Zinsänderung erwartet, politische Situation in Frankreich und Inflationsthemen wichtig, Kursgewinne durch Rüstungsaktien, mutmaßlich russische Drohnen im polnischen Luftraum, von Airbus und Rheinmetall steigen, Euro etwas schwächer, Goldpreis sinkt, Ölpreis fällt.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Marktexperte Andreas Lipkow kommentiert: "Die Investoren stehen derzeit an den Seitenlinien und warten auf die heutige Pressekonferenz der EZB. Es wird mit keiner Zinsänderung gerechnet, jedoch mit Äußerungen zu den konjunkturellen Entwicklungen in der EWU."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur