Klüssendorf begrüßt Spahn-Äußerungen zu Erbschaftsteuerreform

Klüssendorf begrüßt Spahn-Äußerungen zu Erbschaftsteuerreform

Berlin () – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat die Äußerungen von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) zur ungleichen Verteilung von Vermögen in Deutschland und zu einer möglichen Anpassung der Erbschaftsteuer nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts begrüßt.

„Wir haben in Deutschland eine extreme Ungerechtigkeit, was die Verteilung von Vermögen angeht“, sagte Klüssendorf der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Jedes Jahr werden 400 Milliarden Euro in diesem Land vererbt, von denen nur ein ganz kleiner Teil überhaupt steuerpflichtig ist.“ Das sorge für eine „massive Schieflage“, die man seit Jahren anprangere, so Klüssendorf.

„Es wäre nur gerecht, wenn Milliardäre Verantwortung übernehmen und sich an den Kosten für unser Gemeinwesen beteiligen würden. Aber wir kennen auch die immer gleichen Reflexe, wenn es um eine Reform der Erbschaftssteuer geht“, sagte der SPD-Generalsekretär. „Dann heißt es schnell von konservativer Seite, wir würden ja an das vererbte Haus der Oma ran. Das ist Quatsch. Es geht ausdrücklich nicht um die gesellschaftliche Mitte“, erklärte der SPD-Politiker.

„Dass nun auch Jens Spahn in diese Richtung argumentiert, lässt mich hoffen, dass wir gemeinsam etwas hinbekommen für mehr Steuergerechtigkeit in diesem Land. Die SPD hat gute Konzepte, wie die Besteuerung von Multimillionären und Milliardären unser Land voranbringen kann“, sagte er. „Es geht um die gemeinsame Verantwortung für unser Land und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir sind jederzeit gesprächsbereit“, so Klüssendorf.

Spahn hatte am Donnerstagabend in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“ erklärt, die Vermögensverteilung sei ein Problem. Er hatte auch auf ein erwartetes Urteil des Bundesverfassungsgerichts verwiesen, das eine Reform der Erbschaftssteuer erforderlich machen könnte.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tim Klüssendorf (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

SPD, CDU, Bundesverfassungsgericht, Rheinische Post, ZDF, Maybrit Illner

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin, ZDF-Talkshow "Maybrit Illner"

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf begrüßt die Aussagen von Unionsfraktionschef Jens Spahn zur ungleichen Vermögensverteilung in Deutschland und fordert eine gerechtere Erbschaftsteuer, um Milliardäre stärker an den Gemeinkosten zu beteiligen.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für die Äußerungen von Tim Klüssendorf ist die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland und die mögliche Reform der Erbschaftsteuer, angestoßen durch ein erwartetes Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Klüssendorf sieht in der aktuellen Situation eine "massive Schieflage", die soziale Ungerechtigkeiten verstärkt.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird die positive Reaktion von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf auf die Äußerungen von Jens Spahn zur ungleichen Vermögensverteilung und möglichen Reform der Erbschaftsteuer hervorgehoben. Klüssendorf begrüßt den Ansatz und fordert eine gerechtere Besteuerung von Reichtum, während er zugleich die Notwendigkeit betont, Missverständnisse über die Reformen aus dem Weg zu räumen.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: ungleiche Verteilung von Vermögen, massive Schieflage, Verantwortung von Milliardären, Beteiligung an den Kosten für das Gemeinwesen, Reform der Erbschaftsteuer, Gesprächsbereitschaft für mehr Steuergerechtigkeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf zitiert. Er begrüßt die Äußerungen von Jens Spahn zur ungleichen Vermögensverteilung und fordert, dass Milliardäre Verantwortung übernehmen und sich an den Kosten für das Gemeinwesen beteiligen sollten, um mehr Steuergerechtigkeit zu erreichen. Klüssendorf betont, dass es nicht um das Erbe von der "gesellschaftlichen Mitte" gehe, sondern um eine faire Reform der Erbschaftssteuer.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur