Gesundheitsministerin gegen Pflegevollversicherung

Gesundheitsministerin gegen Pflegevollversicherung

Berlin () – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat Forderungen nach einem Ausbau der Pflegeversicherung zu einer Vollversicherung abgelehnt.

„Vorstellungen eines Ausbaus der Pflegeversicherung zu einer Vollversicherung schließe ich mich nicht an“, sagte sie den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ und der „Stuttgarter Zeitung“ bzw. den „Stuttgarter Nachrichten“ (Samstagsausgaben). Gewerkschaften, Sozialverbände, aber auch die CSU hatten mehrfach eine Vollversicherung gefordert. Seit ihrer Einführung 1995 ist die Pflegeversicherung eine Teilversicherung, übernimmt also nur anteilig Kosten.

Aufgeschlossen zeigte sich die Gesundheitsministerin dagegen gegenüber der Idee des Koalitionspartners SPD, die Kosten der Bewohner von Pflegeheimen zu deckeln, die monatlichen Eigenanteile also auf einen festen Betrag zu begrenzen. Darüber werde gerade in der Bund-Länder-Kommission „Zukunftspakt Pflege“ beraten, die bis Ende des Jahres ihre Ergebnisse vorlegen soll. Darauf sei sie „sehr gespannt“, so Warken. „Ich bin offen für die Idee, wenn sie umsetzbar ist.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken am 12.09.2025

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

CDU, Neue Berliner Redaktionsgesellschaft, Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Gewerkschaften, Sozialverbände, CSU, SPD, Bund-Länder-Kommission "Zukunftspakt Pflege"

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 12.09.2025.

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken lehnt den Ausbau der Pflegeversicherung zu einer Vollversicherung ab, zeigt sich jedoch offen für die Idee, die Eigenanteile für Pflegeheimbewohner zu deckeln.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund des Ereignisses ist die anhaltende Debatte über die Reform der Pflegeversicherung in Deutschland. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken lehnt einen Ausbau zur Vollversicherung ab, während Gewerkschaften, Sozialverbände und die CSU eine umfassendere Absicherung für Pflegekosten fordern. Die Diskussion über die Deckelung der Eigenanteile für Pflegeheimbewohner wird als möglicher gesehen.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken die Forderungen nach einer Vollversicherung der Pflegeversicherung ablehnt, während Gewerkschaften und Sozialverbände dies fordern. Gleichzeitig zeigt sie sich offen für die Idee der SPD, die Eigenanteile der Pflegeheim-Bewohner zu deckeln, und betont, gespannt auf die Ergebnisse der entsprechenden Bund-Länder-Kommission zu sein.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Ablehnung des Ausbaus der Pflegeversicherung zur Vollversicherung, anhaltende Forderungen von Gewerkschaften und Sozialverbänden, Diskussionen über die Deckelung der Kosten für Pflegeheimbewohner, Beratungen in der Bund-Länder-Kommission "Zukunftspakt Pflege", Erwartung von Ergebnissen bis Ende des Jahres.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zitiert. Sie lehnt die Forderungen nach einem Ausbau der Pflegeversicherung zu einer Vollversicherung ab und sagt: "Vorstellungen eines Ausbaus der Pflegeversicherung zu einer Vollversicherung schließe ich mich nicht an." Warken zeigt sich jedoch offen für die Idee, die Eigenanteile der Bewohner von Pflegeheimen zu deckeln, was momentan in der Bund-Länder-Kommission beraten wird.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur