Grimm begrüßt Energiewende-Pläne von Reiche

Grimm begrüßt Energiewende-Pläne von Reiche

Berlin () – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm begrüßt die Energiewende-Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).

„Es ist gut, dass die Ministerin das Monitoring veranlasst hat“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Es sei deutlich geworden, dass der Energieverbrauch sich wohl nicht so dynamisch entwickeln werde, wie es erwartet worden sei. „Das bedeutet auch, dass der Ausbau teilweise gestreckt und gleichmäßiger über die Jahre verteilt werden kann, was Kosten spart.“

„Wichtig und richtig ist, dass nun auf die Kosteneffizienz geachtet werden soll. Dabei muss es – wie die Ministerin zu betont – um die Systemkosten gehen. Denn es ist irreführend, sich nur an den Gestehungskosten der Erneuerbaren zu orientieren.“ Grimm begrüßt die geplante Kappung der Ökostrom-Förderung: „Gut ist es auch, die Fördermechanismen für erneuerbare Energien zu hinterfragen. Hier müssen die Preissignale die richtigen Signale zum Ausbau setzen.“

Die Wirtschaftsweise rät, Strompreiszonen in Deutschland einzuführen. „Es dürfte schwierig werden, wirksam regional differenzierte Preissignale über die Netzgebühren oder über regional differenzierte Ausschreibungen zu implementieren.“ Hier wäre dringend anzuraten, über eine Aufteilung des deutschen Marktgebietes in Preiszonen nachzudenken. „Hier gibt es bisher keinen politischen Konsens – die Wissenschaft spricht sich allerdings über verschiedene Denkschulen für eine Zonierung aus. Man sollte die verschiedenen Lösungen noch einmal gegeneinander abwägen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Windrad-Bau (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

  • Veronika Grimm,
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Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die Ereignisse finden in Berlin statt.

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Veronika Grimm begrüßt die Energiewende-Pläne von Ministerin Katherina Reiche, betont die Bedeutung von Kosteneffizienz und spricht sich für die Einführung von Strompreiszonen in Deutschland aus.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses sind die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Energiewende in Deutschland. Diese umfassen eine Überprüfung der bestehenden Fördermechanismen für erneuerbare Energien und die Notwendigkeit, die Kosteneffizienz und Systemkosten zu beachten. Dies wird als Antwort auf eine stagnierende Entwicklung des Energieverbrauchs und die Notwendigkeit betrachtet, den Ausbau erneuerbarer Energien effektiver zu gestalten.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird die positive Reaktion der Wirtschaftsexpertin Veronika Grimm auf die Energiewende-Pläne der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hervorgehoben. Grimm betont die Bedeutung der Kosteneffizienz und fordert eine Überprüfung der Ökostrom-Fördermechanismen sowie die Einführung regionaler Strompreiszonen in Deutschland, auch wenn es hierbei an politischem Konsens mangelt.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Energieverbrauch könnte sich weniger dynamisch entwickeln, Ausbau kann gestreckt und gleichmäßiger erfolgen, Kostenersparnis, Fokus auf Kosteneffizienz, Beachtung der Systemkosten, Kappung der Ökostrom-Förderung, Hinterfragen der Fördermechanismen für erneuerbare Energien, Einführung von Strompreiszonen, Schwierigkeiten bei der Implementierung regional differenzierter Preissignale, Überlegung zur Aufteilung des deutschen Marktgebietes in Preiszonen, Mangel an politischem Konsens, verschiedene wissenschaftliche Denkschulen zur Zonierung.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm zitiert. Sie begrüßt die Energiewende-Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und betont, dass die Einführung von Strompreiszonen in Deutschland sinnvoll wäre, um regional differenzierte Preissignale zu setzen. Sie hebt hervor, dass es wichtig ist, die Kosteneffizienz und die Systemkosten im Auge zu behalten, anstatt Gestehungskosten der erneuerbaren Energien zu betrachten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur