
Berlin () – Für seine Forderung, Europa müsse seinen Ölimport aus Russland stoppen, bekommt US-Präsident Donald Trump Unterstützung aus der CDU.
„Trump hat auf jeden Fall einen Punkt“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter dem „Stern“. Auch JD Vance habe bereits recht gehabt, als er – damals noch als Senator – gesagt habe, dass Europa mehr tun müsse. „Europa könnte wesentlich stärkere Sanktionen insbesondere auch gegen Drittstaaten verhängen und die Öl- und Gasimporte aus Russland komplett stoppen“, sagte Kiesewetter weiter. „Damit würde Russland die Finanzquelle für seinen Vernichtungskrieg entzogen.“
Auch der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, der CDU-Politiker Thomas Röwekamp, pflichtet Trump bei. „Die Forderung des US-Präsidenten nach härteren Sanktionen gegen Russland sollten wir in Europa als Chance begreifen“, sagte Röwekamp dem Magazin. „Wir müssen entschlossen und geschlossen handeln.“ Dazu gehöre ein schneller Ausstieg aus allen indirekten Energieimporten aus Russland, die Konfiszierung eingefrorener russischer Vermögenswerte sowie Druck auf Staaten, die weiterhin eng mit Moskau zusammenarbeiten. Röwekamp weiter: „Nur wenn Europa geschlossen auftritt, bleiben wir glaubwürdig – und nur dann entfalten Sanktionen auch die notwendige Wirkung.“
Kiesewetter mahnte, man solle bei Trump „nicht außer Acht lassen, dass er diesen Hinweis auf Europa lediglich nutzt, weil er selbst keine Sanktionen verhängen will und Zeit gewinnen will“. Dabei ist nach Ansicht des CDU-Politikers „völlig klar“, dass US-Sanktionen eine erhebliche Wirkung hätten. Dies gelte insbesondere für die sogenannten Sekundärsanktionen, also Strafen gegen Drittstaaten wie Indien und China, die weiter Handel mit Russland betreiben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tanklager (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Donald Trump, Roderich Kiesewetter, JD Vance, Thomas Röwekamp
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
CDU, Roderich Kiesewetter, JD Vance, Thomas Röwekamp, Bundestag, Russland, Indien, China
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Berlin, Europa
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
US-Präsident Trump erhält Unterstützung von CDU-Politikern, die fordern, dass Europa seine Ölimporte aus Russland vollständig einstellt und härtere Sanktionen gegen Russland verhängt, um dessen Finanzierungsquellen für den Krieg zu entziehen.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist der Ukraine-Konflikt und die von Russland geführte Aggression, die zur Forderung führt, die europäischen Öl- und Gasimporte aus Russland zu stoppen. US-Präsident Trump und CDU-Politiker betonen die Notwendigkeit härterer Sanktionen, um Russlands Finanzquellen zu schließen und den aggressiven Kurs zu stoppen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird die Unterstützung für Donald Trumps Forderung, den Ölimport aus Russland zu stoppen, durch CDU-Politiker deutlich. Roderich Kiesewetter und Thomas Röwekamp betonen die Notwendigkeit härterer Sanktionen und einen entschlossenen europäischen Kurs gegen die russische Kriegführung.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Entzug der Finanzquelle für Russlands Vernichtungskrieg, stärkere Sanktionen gegen Drittstaaten, kompletter Stopp der Öl- und Gasimporte aus Russland, schneller Ausstieg aus allen indirekten Energieimporten aus Russland, Konfiszierung eingefrorener russischer Vermögenswerte, Druck auf Staaten, die weiterhin eng mit Moskau zusammenarbeiten, Glaubwürdigkeit Europas, notwendige Wirkung der Sanktionen durch geschlossenes Auftreten Europas, erhebliche Wirkung von US-Sanktionen, Auswirkungen von Sekundärsanktionen auf Drittstaaten wie Indien und China.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, der Artikel zitiert Reaktionen von zwei Personen aus der CDU. Roderich Kiesewetter äußert, dass Trump "auf jeden Fall einen Punkt" hat und fordert stärkere Sanktionen gegen Russland, um die Finanzquelle für dessen Krieg zu entziehen. Thomas Röwekamp betont, dass die Forderung nach härteren Sanktionen als Chance gesehen werden sollte und fordert einen gemeinsamen, entschlossenen Ausstieg aus den Energieimporten aus Russland.
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