SPD startet neuen Vorstoß gegen Mindesthaltbarkeitsdatum

SPD startet neuen Vorstoß gegen Mindesthaltbarkeitsdatum

Berlin () – Im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung will die SPD einen neuen Anlauf zur Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatums etwa auf Nudeln oder Reis unternehmen. „Millionen Tonnen an guten, genießbaren Produkten landen jedes Jahr im Müll – allein, weil auf der Verpackung ein Mindesthaltbarkeitsdatum steht, das bei lang haltbaren Lebensmitteln kaum Aussagekraft hat“, sagte Fraktionsvize Esra Limbacher der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).

„Mit den Lebensmitteln, die jährlich in weggeworfen werden, könnte man das Berliner Olympiastadion circa 50-mal bis oben hin füllen.“ Man könne nicht über Versorgungssicherheit diskutieren und gleichzeitig der massiven Lebensmittelverschwendung tatenlos zuschauen. „Konserven, Tee, Nudeln oder Reis sind oft noch Jahre nach Ablauf problemlos verzehrbar. Deshalb sollten wir einen neuen Anlauf wagen, das Mindesthaltbarkeitsdatum für diese Produkte abzuschaffen“, sagte der Wirtschaftsexperte.

Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es lediglich: „Lebensmittelverschwendung bekämpfen wir auf allen Ebenen und unterstützen gemeinnützige Organisationen wie die Tafeln.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Einkaufsregal in einem Supermarkt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

SPD, Rheinische Post, Union, Tafeln

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die SPD plant erneut, das Mindesthaltbarkeitsdatum für lang haltbare Lebensmittel wie Nudeln und Reis abzuschaffen, um Lebensmittelverschwendung in Deutschland zu reduzieren, da Millionen Tonnen noch genießbarer Produkte jährlich im Müll landen.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die massive Lebensmittelverschwendung in Deutschland, die jährlich Millionen Tonnen genießbarer Lebensmittel betrifft. Dies geschieht oft aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatums, das bei langlebigen Produkten wie Reis oder Nudeln wenig Aussagekraft hat. Die SPD fordert eine Abschaffung dieses Datums, um die Verschwendung zu reduzieren und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Die SPD plant, das Mindesthaltbarkeitsdatum für lang haltbare Lebensmittel wie Nudeln und Reis abzuschaffen, um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Fraktionsvize Esra Limbacher betont, dass jährlich Millionen Tonnen genießbarer Produkte weggeworfen werden, was als unhaltbar angesehen wird, während die Koalitionspartner im Koalitionsvertrag lediglich allgemeine Unterstützung zur Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung festhalten.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel genannten Folgen oder Konsequenzen sind:

Lebensmittelverschwendung, Millionen Tonnen genießbarer Produkte landen im Müll, Möglichkeit, das Berliner Olympiastadion 50-mal zu füllen, Diskussion über Versorgungssicherheit wirkt unglaubwürdig, lang haltbare Lebensmittel sollten neu bewertet werden.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Esra Limbacher, der Fraktionsvize der SPD, zitiert. Sie fordert einen neuen Anlauf zur Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatums für Produkte wie Nudeln und Reis, da jährlich Millionen Tonnen genießbarer Lebensmittel wegen des Datums im Müll landen. Limbacher betont, dass viele solcher Produkte noch Jahre nach dem Ablauf sicher verzehrt werden können.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur