Bundestag lehnt Hausausweise für mehrere Abgeordneten-Mitarbeiter ab

Bundestag lehnt Hausausweise für mehrere Abgeordneten-Mitarbeiter ab

Berlin () – Der Deutsche Bundestag hat die Erteilung von Hausausweisen und Zugangsberechtigungen zu den IT-Systemen für mehrere Mitarbeiter von Abgeordneten abgelehnt. Grundlage dieser Entscheidung seien „sicherheitskritische Erkenntnisse im Rahmen der notwendigen Zuverlässigkeitsüberprüfung“, teilte die Bundestagsverwaltung am Mittwoch mit.

Bei allen abgelehnten Antragstellern erschien es demnach möglich, dass das Betreten der Liegenschaften des Bundestages mit einem Hausausweis zu „verfassungsfeindlichen Zwecken“ missbraucht werden könnte. Damit wäre bei einer Ausstellung des Ausweises ein Risiko für die Funktions- und Arbeitsfähigkeit, die Sicherheit, Integrität oder Vertrauenswürdigkeit des Deutschen Bundestages verbunden. Es lägen „tatsächliche und konkrete Anhaltspunkte“ dafür vor, dass die Verfolgung verfassungsfeindlicher Bestrebungen die Funktions- und Arbeitsfähigkeit des Bundestages und die Sicherheit von Abgeordneten sowie aller im Bundestag Anwesenden beeinträchtigen könnte.

„Der Deutsche Bundestag ist ein offenes Parlament – gleichzeitig ist er der Raum unserer Demokratie, den wir besonders schützen müssen“, sagte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU). Bei der inneren und äußeren Sicherheit des Bundestages könne es keine Kompromisse geben. Bei allen, die eigenständig Zugang zu den Gebäuden und IT-Systemen des Deutschen Bundestages haben, dürfe es keinen begründeten Zweifel an ihrer persönlichen Zuverlässigkeit geben. „Die Vielzahl und die Schwere der sicherheitskritischen Erkenntnisse zu den betreffenden Abgeordnetenmitarbeitern machten eine Ablehnung ihrer Anträge zwingend erforderlich“, so Klöckner.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutscher Bundestag (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Deutscher Bundestag, Bundestagsverwaltung, Julia Klöckner, CDU

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Der Deutsche Bundestag hat die Anträge auf Hausausweise und IT-Zugangsberechtigungen für mehrere Mitarbeiter von Abgeordneten abgelehnt, basierend auf sicherheitskritischen Erkenntnissen, die ein Risiko für die Sicherheit und Funktionalität des Parlaments darstellen könnten.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für die Ablehnung der Hausausweise und Zugangsberechtigungen war die Feststellung von "sicherheitskritischen Erkenntnissen" im Rahmen der Zuverlässigkeitsüberprüfung der betreffenden Mitarbeiter. Es bestand die Gefährdung, dass der Zugang missbraucht werden könnte, um verfassungsfeindliche Aktivitäten zu unterstützen, was die Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Deutschen Bundestages gefährden könnte.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass der Deutsche Bundestag die Erteilung von Zugangsberechtigungen für einige Mitarbeiter abgelehnt hat, basierend auf sicherheitskritischen Erkenntnissen, die einen möglichen Missbrauch der Zugänge zu verfassungsfeindlichen Zwecken nahelegten. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner betont, dass bei der Sicherheit des Parlaments keine Kompromisse möglich seien und die Ablehnung der Anträge notwendig war.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Ablehnung der Erteilung von Hausausweisen und Zugangsberechtigungen, Risiko für die Funktions- und Arbeitsfähigkeit des Bundestages, Gefahr für die Sicherheit, Integrität oder Vertrauenswürdigkeit des Bundestages, mögliche Beeinträchtigung der Sicherheit von Abgeordneten und Anwesenden, Notwendigkeit eines besonderen Schutzes des Bundestages.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) zitiert. Sie betont, dass der Deutsche Bundestag ein offenes Parlament ist, das gleichzeitig besonders geschützt werden muss, und dass es bei der Sicherheit keine Kompromisse geben dürfe. Die Vielzahl und Schwere der sicherheitskritischen Erkenntnisse machten eine Ablehnung der Anträge zwingend erforderlich.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur