ABDA: Apotheken ohne Apotheker gehen "gar nicht"

ABDA: Apotheken ohne Apotheker gehen "gar nicht"

Berlin () – Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Thomas Preis, hat die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) scharf kritisiert, den Pharmazeutisch-Technischen Assistenten (PTA) mehr Befugnisse in Apotheken einzuräumen. „Das geht gar nicht“, sagte Preis der Neuen Osnabrücker Zeitung (Montagausgabe).

Warken plant unter anderem, PTA in Randzeiten die alleinige Leitung einer Apotheke zu übertragen. „Arzneimittel sind Produkte, die den Menschen helfen können“, so Preis. „Die falsche Einnahme, falsche oder ein unpassendes Ersatzmedikament können schlimme Folgen haben, sodass Arzneimittel gesundheitsschädlich statt fördernd wirken können.“

Auch die Herstellung vieler Medikamente erfordere den „letzten Blick und die Kontrolle“ des Apothekers. Er verglich die Situation mit der Luftfahrt: „Da fliegt auch nicht der Flugingenieur, sondern der Pilot. In der Apotheke muss der pharmazeutische Pilot, also der Apotheker, an Bord sein.“ Der vorgeschlagene Weg der Bundesgesundheitsministerin sei für die Apotheken daher nicht gangbar, so Preis.

Er widerspreche zudem der Grundidee der Ministerin, den Apothekern mehr Kompetenzen zuzusprechen. Bis ein Gesetzentwurf vorliege, werde es noch „einiges zu besprechen“ geben, kündigte der ABDA-Präsident an.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Apotheke (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Nina Warken (CDU)

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Thomas Preis, Präsident der ABDA, kritisiert die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken, den Pharmazeutisch-Technischen Assistenten (PTA) mehr Befugnisse in Apotheken zu geben, da dies die Arzneimittelsicherheit gefährden könnte.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund des Ereignisses ist die geplante von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die den Pharmazeutisch-Technischen Assistenten (PTA) in Apotheken mehr Befugnisse geben möchte, insbesondere die alleinige Leitung von Apotheken in Randzeiten. Dies hat zu scharfer Kritik von Thomas Preis, dem Präsidenten der ABDA, geführt, der Bedenken hinsichtlich der Patientensicherheit und der Kontrolle über Arzneimittel äußert.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Der Präsident der ABDA, Thomas Preis, kritisiert scharf die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die Pharmazeutisch-Technischen Assistenten (PTA) in Apotheken mehr Befugnisse zu geben, insbesondere die alleinige Leitung in Randzeiten. Er warnt vor den potenziellen Gefahren für die Patientensicherheit und betont, dass Apotheker für die Kontrolle bei der Arzneimittelabgabe unerlässlich sind.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: falsche Einnahme, falsche Beratung, unpassendes Ersatzmedikament, gesundheitsschädliche Wirkung von Arzneimitteln, mangelnde Kontrolle bei der Herstellung von Medikamenten.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Thomas Preis, dem Präsidenten der ABDA, zitiert. Er kritisiert die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, den Pharmazeutisch-Technischen Assistenten (PTA) mehr Befugnisse in Apotheken zu übertragen, und betont, dass Arzneimittel eine sorgfältige Beratung erfordern, um gesundheitsschädliche Folgen zu vermeiden. Preis vergleicht die Situation mit der Luftfahrt und hebt hervor, dass der Apotheker als „pharmazeutischer Pilot“ an Bord sein muss.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
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