
Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits zurückhaltenden Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter kaum verändert gezeigt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.750 Punkten berechnet, knapp über dem Schlussniveau vom Vortag.
An der Spitze der Kursliste positionierten sich MTU, die Commerzbank und Siemens Healthineers. Rote Zahlen schrieben dagegen unter anderem die Aktien von Eon, Qiagen und Rheinmetall.
„Die Marktteilnehmer zeigen sich am letzten Handelstag des dritten Quartals zurückhaltend und favorisieren die Aktien von Banken und Logistikunternehmen“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Die Verliererseite wird von Gewinnmitnahmen bei den Aktien von Rüstungsunternehmen und in den zyklischen Branchen bestimmt.“
„Wie jedes Jahr droht auch in diesem ein potenzieller Shutdown in den USA, der dieses Jahr jedoch wesentlich länger und hartnäckiger ausfallen kann. Die Positionen der beiden großen politischen Lager in den USA sind festgefahren und es deutet sich noch keine Einigung an.“
„Zusätzlich werden heute Nachmittag einige wichtige Handelsimpulse aus den USA erwartet und im Vorfeld üben sich die Investoren in Zurückhaltung. Das führt auch in Europa zu einem ausgedünnten und schwankungsarmen Handel“, sagte Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1745 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8514 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.804 US-Dollar gezahlt (-0,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 104,13 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,27 US-Dollar, das waren 70 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
MTU, Commerzbank, Siemens Healthineers, Eon, Qiagen, Rheinmetall, USA
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das Ereignis fand am Dienstag, dem letzten Handelstag des dritten Quartals, statt. Ein genaues Datum wird jedoch nicht erwähnt.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Ereignisse finden in folgenden Orten statt: Frankfurt/Main, USA.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Der Dax zeigte sich am Dienstag nach einem zurückhaltenden Start stabil bei etwa 23.750 Punkten, während Anleger aufgrund einer angespannten politischen Lage in den USA zurückhaltend blieben und vor allem Aktien von Banken und Logistikunternehmen favorisierten, während Rüstungswerte verloren.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für die beschriebenen Ereignisse an der Frankfurter Börse sind Unsicherheiten über einen möglichen Shutdown in den USA, der voraussichtlich länger und komplizierter ausfallen könnte. Dies führt zu einer zurückhaltenden Stimmung unter den Marktteilnehmern. Zudem gibt es Gewinnmitnahmen bei Rüstungsunternehmen und zyklischen Branchen, während Banken und Logistikunternehmen im Fokus stehen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Marktteilnehmer am letzten Handelstag des dritten Quartals zurückhaltend agieren, was auf die unklare politische Lage in den USA und potenzielle Shutdown-Gefahren zurückzuführen ist. Die Anleger zeigen Vorliebe für Banken- und Logistikaktien, während Rüstungsunternehmen und zyklische Branchen unter Gewinnmitnahmen leiden.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Rückhaltender Handelstag, kaum Veränderungen im Dax, Verliererseite durch Gewinnmitnahmen bei Rüstungsunternehmen und in zyklischen Branchen, potenzieller Shutdown in den USA, festgefahrene politische Positionen in den USA, ausgedünnter und schwankungsarmer Handel in Europa, schwächerer Goldpreis, sinkender Ölpreis.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marktanalyst Andreas Lipkow zitiert. Er sagt, dass "die Marktteilnehmer am letzten Handelstag des dritten Quartals zurückhaltend" sind und die Aktien von Banken sowie Logistikunternehmen bevorzugen, während die Verliererseite von Gewinnmitnahmen bei Rüstungsunternehmen und zyklischen Branchen geprägt ist.
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