
Erfurt () – In Thüringen sind im vergangenen Jahr 3.060 Schwangerschaftsabbrüche registriert worden, wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte. Das entspricht einem Rückgang um 2,9 Prozent oder 90 Fälle im Vergleich zum Vorjahr.
Bundesweit stieg die Zahl der Abbrüche dagegen leicht um 0,2 Prozent auf 106.455.
Von den 2.870 Thüringerinnen, die 2024 einen Abbruch vornehmen ließen, waren 115 Frauen jünger als 18 Jahre – ein Anstieg um 19,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen ging die Zahl dagegen um 11,7 Prozent zurück.
Die meisten Eingriffe erfolgten bei ledigen Frauen (1.975) und bei Frauen ohne vorangegangene Kinder (925).
Die Mehrheit der Abbrüche (1.490) wurde in gynäkologischen Praxen durchgeführt, während 1.325 Eingriffe ambulant in Krankenhäusern stattfanden. Nur 55 Abbrüche (1,9 Prozent) erfolgten stationär.
Die Daten werden zentral vom Statistischen Bundesamt erhoben und unterliegen einem Geheimhaltungsverfahren.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Thüringer Landesamt für Statistik, Statistisches Bundesamt
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Erfurt, Thüringen, Deutschland
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
In Thüringen wurden 2023 insgesamt 3.060 Schwangerschaftsabbrüche registriert, ein Rückgang um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während bundesweit die Zahl leicht auf 106.455 stieg, mit einem Anstieg der Abbrüche bei unter 18-Jährigen in Thüringen um 19,8 Prozent.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für den Rückgang der Schwangerschaftsabbrüche in Thüringen könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, darunter verbesserte Aufklärung über Verhütungsmethoden, Änderungen in der gesellschaftlichen Einstellung zu Schwangerschaft und Familie sowie möglicherweise ein Anstieg von Angeboten zur Unterstützung ungeplanter Schwangerschaften. Der Anstieg der Abbrüche bei jüngeren Frauen könnte auf eine höhere Akzeptanz und Zugang zu Informationen hinweisen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel werden keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Statistiken zu Schwangerschaftsabbrüchen erwähnt. Stattdessen werden lediglich die Zahlen und deren Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr dargestellt.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Rückgang der Schwangerschaftsabbrüche in Thüringen um 2,9 Prozent, Anstieg der Abbrüche bei Frauen unter 18 Jahren um 19,8 Prozent, Rückgang der Abbrüche in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen um 11,7 Prozent, Mehrheit der Eingriffe bei ledigen Frauen, Mehrheit der Abbrüche in gynäkologischen Praxen, nur 1,9 Prozent der Abbrüche stationär.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Im Artikel wird keine direkte Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Es werden lediglich statistische Daten zu Schwangerschaftsabbrüchen in Thüringen und Deutschland präsentiert.
- 1. Bundesliga: Augsburg gewinnt gegen Heidenheim - 15. Februar 2026
- Kiesewetter und Melnyk beklagen geringes Ukraine-Engagement bei MSC - 15. Februar 2026
- Polizei zieht positive Bilanz nach Münchner Sicherheitskonferenz - 15. Februar 2026
