
Erfurt () – Anlässlich des heutigen Welttags für menschenwürdige Arbeit hat die Linksfraktion im Thüringer Landtag eine Stärkung der Arbeitnehmerrechte gefordert. Die Fraktion betont, dass menschenwürdige Arbeit ein Grundrecht sei und eine Demokratie dieses Recht durchsetzen müsse.
Dies beinhalte Tarifbindung, Mitbestimmung, wirksame Kontrollen und existenzsichernde Löhne, teilte Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion, mit.
Güngör kritisierte, dass Ausbeutung in verschiedenen Bereichen wie Lieferketten, Plattformen und Werkverträgen an der Tagesordnung sei. Politik müsse diese strukturellen Schieflagen korrigieren, indem sie Rechte durchsetze, kollektive Aushandlungsmacht stärke und öffentliche Aufträge an Tarif- und Sozialstandards binde.
Zudem forderte die Fraktion einen besseren Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer.
Wer in Unsicherheit lebe, ständig überlastet sei oder nicht von seinem Lohn leben könne, zahle mit Lebensqualität und Lebenszeit. Daher brauche es verlässliche Arbeitszeiten, ausreichend Personal, Prävention und starke Behörden, die Regeln durchsetzen.
Kürzere und planbare Arbeitszeiten sowie eine Reduktion der Wochenarbeitszeit seien ein Schlüssel, um Berufe attraktiver zu machen und neue Fachkräfte zu gewinnen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Lena Saniye Güngör
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Linksfraktion, Thüringer Landtag, Tarifbindung, Lena Saniye Güngör
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Erfurt
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Linksfraktion im Thüringer Landtag fordert anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit eine Stärkung der Arbeitnehmerrechte, einschließlich Tarifbindung, Mitbestimmung und Gesundheitsschutz, um Ausbeutung zu bekämpfen und die Lebensqualität der Beschäftigten zu verbessern.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist der Welttag für menschenwürdige Arbeit, an dem die Linksfraktion im Thüringer Landtag die Stärkung der Arbeitnehmerrechte fordert und auf die Problematik von Ausbeutung in verschiedenen Arbeitsbereichen hinweist.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird die Linksfraktion im Thüringer Landtag zitiert, die anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit eine Stärkung der Arbeitnehmerrechte fordert. Sie kritisiert die Ausbeutung in Arbeitsbereichen und verlangt von der Politik, strukturelle Ungleichheiten zu beheben und bessere Gesundheitsstandards für Arbeitnehmer einzuführen.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Stärkung der Arbeitnehmerrechte, Umsetzung des Grundrechts auf menschenwürdige Arbeit, Tarifbindung, Mitbestimmung, wirksame Kontrollen, existenzsichernde Löhne, Korrektur der strukturellen Schieflagen, Stärkung der kollektiven Aushandlungsmacht, Bindung öffentlicher Aufträge an Tarif- und Sozialstandards, besserer Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer, Verbesserung der Lebensqualität und Lebenszeit, verlässliche Arbeitszeiten, ausreichend Personal, Prävention, starke Behörden, kürzere und planbare Arbeitszeiten, Reduktion der Wochenarbeitszeit, Attraktivität der Berufe, Gewinnung neuer Fachkräfte.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Lena Saniye Güngör, die arbeitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag, betont, dass menschenwürdige Arbeit ein Grundrecht ist, das durch Tarifbindung, Mitbestimmung und existenzsichernde Löhne gesichert werden muss. Sie kritisiert die Ausbeutung in verschiedenen Arbeitsbereichen und fordert eine Korrektur der strukturellen Schieflagen durch politische Maßnahmen.
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