
Magdeburg () – Das Förderprogramm ‚Empowerment für Eltern‘ der Landesregierung ist laut der Linken auch in der zweiten Runde weitgehend gescheitert. Wie die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Nicole Anger, mitteilte, gingen landesweit nur 20 Anträge ein, während wichtige Städte wie Halle und Dessau-Roßlau gar keine Anträge stellten.
Von den geplanten 201 Vollzeitstellen für pädagogische Fachkräfte wurden bislang lediglich 32,88 Stellen bewilligt, was etwa 16 Prozent entspricht.
Besonders auffällig ist die Situation in Halle, wo trotz eines Kontingents von 32 Stellen keine einzige umgesetzt wurde, und in Dessau-Roßlau, wo acht mögliche Stellen ungenutzt blieben.
Die Landesregierung prüft zwar eine dritte Ausschreibungsrunde, bietet den Kommunen aber keine Unterstützung bei der geforderten 15-prozentigen Eigenbeteiligung an. Anger kritisiert, das Programm sei zu bürokratisch und komme bei den Familien nicht an.
Statt Symbolpolitik brauche es echte Verbesserungen beim Personalschlüssel.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Vater, Mutter, Kind (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Nicole Anger
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Linke, Landesregierung, Linken-Fraktion, Nicole Anger, Halle, Dessau-Roßlau
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Magdeburg, Halle, Dessau-Roßlau
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Das Förderprogramm 'Empowerment für Eltern' in Sachsen-Anhalt ist laut der Linken weitgehend gescheitert, da nur 20 Anträge eingegangen sind und lediglich 16 Prozent der geplanten pädagogischen Fachkräftestellen bewilligt wurden, während die Landesregierung keine Unterstützung für die Eigenbeteiligung plant.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die hohe Bürokratie und mangelnde Unterstützung vonseiten der Landesregierung beim Förderprogramm „Empowerment für Eltern“. Dies führt dazu, dass nur wenige Anträge eingereicht werden und die geplanten Stellen für pädagogische Fachkräfte nicht besetzt werden.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Die Linke hat die Landesregierung dafür kritisiert, dass das Förderprogramm 'Empowerment für Eltern' in seiner zweiten Runde weitgehend gescheitert ist, da nur 20 Anträge eingingen und viele geplante Stellen unbesetzt blieben. Die Politikerin Nicole Anger fordert weniger Bürokratie und echte Verbesserungen im Personalschlüssel, anstatt Symbolpolitik.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
20 Anträge eingegangen, keine Anträge aus Halle und Dessau-Roßlau, 32,88 bewilligte Stellen von 201, 16 Prozent der geplanten Stellen, keine Umsetzung der 32 Stellen in Halle, ungenutzte acht Stellen in Dessau-Roßlau, keine Unterstützung für 15-prozentige Eigenbeteiligung, Programm zu bürokratisch, Programm kommt bei Familien nicht an, Bedarf an echten Verbesserungen beim Personalschlüssel.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Nicole Anger, der kinder- und jugendpolitischen Sprecherin der Linken-Fraktion, zitiert. Sie kritisiert, dass das Förderprogramm 'Empowerment für Eltern' zu bürokratisch sei und nicht bei den Familien ankomme, und fordert statt Symbolpolitik echte Verbesserungen beim Personalschlüssel.
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