
Berlin () – Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, und der Klimaökonom Gernot Wagner warnen davor, Deutschlands zukünftigen Strombedarf als zu niedrig einzuschätzen.
„Rechenzentren, Elektromobilität, Wärmepumpen und Künstliche Intelligenz könnten den Stromverbrauch weitaus stärker treiben, als viele Prognosen, einschließlich jene des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, bisher annehmen“, schreiben Schnitzer und Wagner in einem Gastbeitrag in der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Wer hier konservativ rechnet, riskiert Netzüberlastungen, Versorgungsengpässe und damit eine abermalige Wachstumsbremse.“
Statt über neue Gaskraftwerke zu debattieren, müsse in Hochspannungsleitungen, große Batteriespeicher, smarte Verteilnetze und Elektrolyse-Anlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff investiert werden. Sie seien das „Rückgrat einer klimaneutralen Energiezukunft“, heißt es in dem Gastbeitrag der Chefin des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und ihres Co-Autors.
Bisher halte der Ausbau der nötigen Infrastruktur nicht mit dem Tempo der Umstellung auf erneuerbare Energien Schritt. „Deutschland und die EU müssen jetzt handeln, um Strom bezahlbar, die Versorgung sicher und die Wirtschaft wettbewerbsfähig zu halten.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Strommast (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Monika Schnitzer, Gernot Wagner
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, Gernot Wagner, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Die Zeit, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Deutschland, EU
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Berlin, Deutschland
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Monika Schnitzer und Gernot Wagner warnen vor einer zu optimistischen Einschätzung des zukünftigen Strombedarfs in Deutschland und fordern Investitionen in Infrastruktur für erneuerbare Energien, um Netzüberlastungen und Versorgungsengpässe zu vermeiden.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses liegt in den steigenden Anforderungen an die Energieinfrastruktur Deutschlands durch Trends wie Digitalisierung, Elektromobilität und den Einsatz von Wärmepumpen. Monika Schnitzer und Gernot Wagner warnen vor einer Unterschätzung des zukünftigen Strombedarfs, was zu Versorgungsengpässen und Netzüberlastungen führen könnte. Sie fordern daher Investitionen in moderne Infrastruktur anstatt in neue Gaskraftwerke, um eine klimaneutrale Energiezukunft zu gewährleisten.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel warnen die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer und Klimaökonom Gernot Wagner vor einer Unterschätzung des zukünftigen Strombedarfs in Deutschland und kritisieren, dass die vorhandene Infrastruktur nicht mit der rasanten Umstellung auf erneuerbare Energien Schritt hält. Sie fordern Investitionen in moderne Energienetze und Speichersysteme anstelle von Debatten über neue Gaskraftwerke, um Netzüberlastungen und Versorgungsengpässe zu vermeiden.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Netzüberlastungen, Versorgungsengpässe, Wachstumsbremse, unzureichende Infrastruktur, steigende Strompreise, unsichere Versorgung, fehlende Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, und des Klimaökonomen Gernot Wagner zitiert. Sie warnen davor, Deutschlands zukünftigen Strombedarf zu niedrig einzuschätzen, und betonen, dass Rechenzentren, Elektromobilität und andere Faktoren den Stromverbrauch stark erhöhen könnten, was zu Netzüberlastungen und Versorgungsengpässen führen würde. Statt über neue Gaskraftwerke zu diskutieren, sollte in die notwendige Infrastruktur für eine klimaneutrale Energiezukunft investiert werden.
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