
Oslo () – Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die venezolanische Oppositionspolitikerin Maria Corina Machado. Das teilte das norwegische Nobelkomitee am Freitag in Oslo mit.
„Als Anführerin der Demokratiebewegung in Venezuela ist Maria Corina Machado eines der außergewöhnlichsten Beispiele für zivilen Mut in Lateinamerika in jüngster Zeit“, begründete die Akademie ihre Entscheidung. Sie sei eine „wichtige, einigende Figur in einer einst tief gespaltenen politischen Opposition“.
Damit ging der US-Präsident Donald Trump, der sich regelmäßig selbst für den Preis ins Spiel gebracht hatte, leer aus. Das Komitee sagte dazu, dass solche „Kampagnen“ oder „Druck aus den Medien“ in der Geschichte des Friedensnobelpreises nie zum Erfolg geführt hätten.
In den vergangenen Tagen waren die diesjährigen Gewinner in den Bereichen Medizin, Physik, Chemie und Literatur in Stockholm bekannt gegeben worden. Der Medizin-Nobelpreis geht an Mary Brunkow, Fred Ramsdell und Shimon Sakaguchi für ihre Entdeckungen zur peripheren Immuntoleranz, der Preis für Physik an die drei kalifornischen Quantenforscher John Clarke, Michel H. Devoret und John M. Martinis.
Susumu Kitagawa von der Universität Kyoto, Richard Robson aus Melbourne und Omar M. Yaghi aus Berkeley wurden für die Schaffung molekularer Konstruktionen mit großen Zwischenräumen, durch die Gase und andere Chemikalien strömen können, mit dem Chemie-Nobelpreis geehrt.
Der ungarische Schriftsteller Laszlo Krasznahorkai wird ausgezeichnet „für sein fesselndes und visionäres Werk, das inmitten apokalyptischen Schreckens die Kraft der Kunst bekräftigt“. In der kommenden Woche wird zudem noch der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften vergeben.
Der Nobelpreis gilt als die höchste Auszeichnung in den berücksichtigten Disziplinen und wird jedes Jahr an Alfred Nobels Todestag, dem 10. Dezember, verliehen. Der Friedensnobelpreis wird in Oslo übergeben, alle anderen Preise in Stockholm.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bekanntgabe des Friedensnobelpreises am 10.10.2025 (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Maria Corina Machado, Donald Trump, Mary Brunkow, Fred Ramsdell, Shimon Sakaguchi, John Clarke, Michel H. Devoret, John M. Martinis, Susumu Kitagawa, Richard Robson, Omar M. Yaghi, Laszlo Krasznahorkai.
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Venezolanische Oppositionspolitikerin Maria Corina Machado, norwegisches Nobelkomitee, US-Präsident Donald Trump, Mary Brunkow, Fred Ramsdell, Shimon Sakaguchi, John Clarke, Michel H. Devoret, John M. Martinis, Susumu Kitagawa, Richard Robson, Omar M. Yaghi, Laszlo Krasznahorkai, Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das beschriebene Ereignis fand am 10.10.2025 statt.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Oslo, Stockholm
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Der Friedensnobelpreis 2025 wird an die venezolanische Oppositionspolitikerin Maria Corina Machado für ihren zivilen Mut und ihre Rolle als Anführerin der Demokratiebewegung in Venezuela verliehen, während US-Präsident Donald Trump leer ausgeht.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Friedensnobelpreis 2025 wurde an Maria Corina Machado verliehen, um ihren zivilen Mut und ihre Rolle als Anführerin der Demokratiebewegung in Venezuela zu würdigen. Die Entscheidung des Nobelkomitees reflektiert den Hintergrund einer tief gespaltenen politischen Opposition in Venezuela und die Bedeutung von Machados Bemühungen um eine Einigung und Demokratie im Land.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird berichtet, dass das norwegische Nobelkomitee Maria Corina Machado mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet hat, während der US-Präsident Donald Trump, der wiederholt seine Nominierung forderte, leer ausging. Das Komitee betonte, dass Druckkampagnen aus den Medien in der Geschichte des Preises nie erfolgreich waren.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Maria Corina Machado erhält den Friedensnobelpreis, Donald Trump geht leer aus, Kampagnen oder Druck aus den Medien führten nie erfolgreich zum Friedensnobelpreis, der Medizin-Nobelpreis wird an Mary Brunkow, Fred Ramsdell und Shimon Sakaguchi verliehen, der Physik-Nobelpreis geht an John Clarke, Michel H. Devoret und John M. Martinis, der Chemie-Nobelpreis wird an Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar M. Yaghi vergeben, der Literatur-Nobelpreis geht an Laszlo Krasznahorkai, der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften wird noch vergeben.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des norwegischen Nobelkomitees zitiert. Es wird erklärt, dass Maria Corina Machado "ein außergewöhnliches Beispiel für zivilen Mut in Lateinamerika" ist und als eine "wichtige, einigende Figur in einer einst tief gespaltenen politischen Opposition" gilt.
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