
Singen () – Eine 30-jährige Betreiberin eines Nagelstudios im Landkreis Waldshut ist wegen gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Das teilte das Hauptzollamt Singen am Freitag mit.
Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig.
Bei einer Kontrolle im Dezember 2023 hatten Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit zwei vietnamesische Mitarbeiter entdeckt, die weder sozialversichert waren noch über einen Aufenthaltstitel verfügten. Laut Pressesprecherin Sonja Müller erhielten die Angestellten Unterkunft, Verpflegung und einen Lohn unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns.
Neben der Bewährungsstrafe muss die Inhaberin rund 5.100 Euro Sozialversicherungsbeiträge, 430 Euro Säumniszuschläge, 1.440 Euro aus der illegalen Beschäftigung sowie die Verfahrenskosten zahlen.
Bereits in zwei weiteren Fällen waren in der Region Nagelstudio-Betreiber wegen ähnlicher Vergehen verurteilt worden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Hauptzollamt Singen, Finanzkontrolle Schwarzarbeit, Polizei, dts Nachrichtenagentur.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das beschriebene Ereignis fand im Dezember 2023 statt.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Singen, Landkreis Waldshut
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Eine 30-jährige Nagelstudio-Betreiberin im Landkreis Waldshut wurde wegen gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, nachdem zwei vietnamesische Mitarbeiter ohne Aufenthaltsrecht und Sozialversicherung entdeckt wurden.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war eine Kontrolle durch das Hauptzollamt, bei der festgestellt wurde, dass die Betreiberin des Nagelstudios zwei vietnamesische Mitarbeiter ohne Aufenthaltstitel und ohne soziale Absicherung beschäftigte. Dies führte zur Verurteilung wegen gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird berichtet, dass die Betreiberin eines Nagelstudios wegen gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, was auf ein verstärktes Vorgehen gegen illegale Beschäftigung durch die Behörden hinweist. Die Medien berichten über die Kontrollen und die Folgen für die Betreiberin, die ebenfalls finanziellen Strafen und Kosten auferlegt wurden.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: acht Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung, Zahlung von rund 5.100 Euro Sozialversicherungsbeiträge, 430 Euro Säumniszuschläge, 1.440 Euro aus illegaler Beschäftigung, Zahlung der Verfahrenskosten, Verurteilungen weiterer Nagelstudio-Betreiber in ähnlichen Fällen.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Pressesprecherin Sonja Müller erklärte, dass die beiden vietnamesischen Mitarbeiter weder sozialversichert waren noch über einen Aufenthaltstitel verfügten und erhielten Unterkunft, Verpflegung und einen Lohn unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns.
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