
Berlin () – Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht und Drogenfragen, Hendrik Streeck (CDU), will Freizeitkiffer nicht zurück in die Illegalität drängen.
„Etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland konsumieren regelmäßig Cannabis, diese Menschen müssen wir vom Schwarzmarkt wegführen – nicht dorthin zurückdrängen“, sagte er dem Tagesspiegel. Zugleich ergänzte er, dass er die von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf den Weg gebrachte Teillegalisierung für reformbedürftig halte.
Der kürzlich veröffentlichte Zwischenbericht zu der Reform zeige, „dass der Anteil des sogenannten Social Supply zugenommen hat – also die Weitergabe von selbst angebautem Cannabis unter Freunden oder Bekannten“, sagte Streeck. Genau das sei nach deutschem Recht nicht erlaubt und falle somit unter den Schwarzmarkt.
Für noch problematischer hält Streeck, dass die Verschreibungen von Medizinalcannabis seit der Teillegalisierung „explodiert“ seien. Die Importmenge sei um rund 430 Prozent gestiegen. „Ich möchte nicht, dass sich Dealer im weißen Kittel über Schlupflöcher der Telemedizin legitimieren“, sagte Streeck.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hendrik Streeck am 16.10.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Hendrik Streeck, Karl Lauterbach
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Bundesregierung, Hendrik Streeck, CDU, Karl Lauterbach, SPD, Tagesspiegel
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
- Oktober 2025
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Berlin
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Hendrik Streeck, der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht und Drogenfragen, plädiert dafür, Freizeitkiffer nicht in die Illegalität zurückzudrängen und sieht die Teillegalisierung von Cannabis als reformbedürftig, da diese zu einem Anstieg des Schwarzmarkts und der Medizinalcannabis-Verschreibungen geführt hat.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für das Ereignis ist die anhaltende Diskussion um die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland. Hendrik Streeck äußert Bedenken bezüglich der gesetzgeberischen Reform, die von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach initiiert wurde, und kritisiert insbesondere die gestiegene Weitergabe von Cannabis sowie die explosionsartige Zunahme der Verschreibungen von Medizinalcannabis. Er plädiert dafür, Freizeitkiffer nicht in die Illegalität zurückzudrängen, um sie vom Schwarzmarkt zu entfernen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel äußert Hendrik Streeck, der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Bedenken zur Teillegalisierung von Cannabis, die von ehemaligen Gesundheitsminister Karl Lauterbach initiiert wurde. Er warnt davor, Freizeitkiffer zurück in die Illegalität zu drängen und kritisiert die steigenden Verschreibungen von Medizinalcannabis sowie das entstehende Problem des Social Supply, das nach deutschem Recht illegal ist.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Rückdrängung von Freizeitkiffern in die Illegalität, Zunahme des Social Supply, Erhöhung der Verschreibungen von Medizinalcannabis, explodierende Importmenge von Medizinalcannabis, Legitimation von Dealern im weißen Kittel über Schlupflöcher der Telemedizin.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Hendrik Streeck, dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht und Drogenfragen, zitiert. Er argumentiert, dass Freizeitkiffer nicht zurück in die Illegalität gedrängt werden sollten, da etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig Cannabis konsumieren, und betont, dass die Teillegalisierung von Karl Lauterbach reformbedürftig sei. Streeck kritisiert zudem den Anstieg von Medizinalcannabis-Verschreibungen und warnt vor der Legitimierung von Drogendealern durch Schlupflöcher in der Telemedizin.
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