
Erfurt () – In Thüringen hat sich die Geflügelpest bei Wildvögeln weiter ausgebreitet. Wie das zuständige Ministerium am Mittwoch mitteilte, wurde das Virus am Kelbra-Stausee bei Kranichen nachgewiesen, zudem werden weitere Fälle in den Landkreisen Sömmerda, Nordhausen und Unstrut-Hainich-Kreis erwartet.
Seit September wurden bundesweit bereits 17 Ausbrüche des hochpathogenen Aviären Influenza Virus H5N1 festgestellt.
Mehrere Landkreise haben bereits Schutzmaßnahmen ergriffen. Der Kyffhäuserkreis ordnete die Aufstallung von Geflügel an, während Nordhausen, Sömmerda und der Unstrut-Hainich-Kreis noch über entsprechende Maßnahmen entscheiden.
Der Zugang zum Kelbra-Stausee wurde für Besucher gesperrt. Sozialministerin Katharina Schenk (SPD) sagte: „Das Wichtigste ist nun, unsere Hausgeflügelbestände zu schützen.“
Das Friedrich-Loeffler-Institut stuft das Risiko von Viruseinträgen in Geflügelhaltungen als hoch ein.
Bürger werden geboten, tote Wildvögel nicht anzufassen und Hunde in Gewässernähe an der Leine zu führen. Verdachtsfälle sollten umgehend den Veterinärbehörden gemeldet werden.
In Thüringen sind bereits vier Geflügelhaltungen im Landkreis Greiz mit etwa 1.500 Tieren betroffen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Legehennen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Katharina Schenk
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Ministerium, Kyffhäuserkreis, Nordhausen, Sömmerda, Unstrut-Hainich-Kreis, Sozialministerin Katharina Schenk, SPD, Friedrich-Loeffler-Institut, Veterinärbehörden, Landkreis Greiz
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Kelbra-Stausee, Kranich, Sömmerda, Nordhausen, Unstrut-Hainich-Kreis, Kyffhäuserkreis, Landkreis Greiz.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
In Thüringen breitet sich die Geflügelpest unter Wildvögeln aus, was zu Schutzmaßnahmen und einer Sperrung des Kelbra-Stausees geführt hat, während landesweit bereits 17 Ausbrüche des H5N1-Virus dokumentiert sind.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für die Ausbreitung der Geflügelpest in Thüringen ist der Nachweis des hochpathogenen Aviären Influenza Virus H5N1 bei Wildvögeln, insbesondere am Kelbra-Stausee bei Kranichen. Dies führt zu Schutzmaßnahmen in mehreren Landkreisen, um die Hausgeflügelbestände zu schützen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass mehrere Landkreise in Thüringen Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Geflügelpest ergriffen haben, darunter die Anordnung zur Aufstallung von Geflügel. Sozialministerin Katharina Schenk betont die Wichtigkeit des Schutzes der Hausgeflügelbestände und warnt die Bevölkerung, tote Wildvögel nicht anzufassen und Hunde in Gewässernähe an der Leine zu führen.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Ausbreitung der Geflügelpest bei Wildvögeln, Nachweis des Virus bei Kranichen, erwartete weitere Fälle in mehreren Landkreisen, ergriffene Schutzmaßnahmen in mehreren Landkreisen, Aufstallung von Geflügel im Kyffhäuserkreis, Sperrung des Zugangs zum Kelbra-Stausee für Besucher, hohe Risikoeinstufung für Viruseinträge in Geflügelhaltungen, Bürger sollen tote Wildvögel nicht anfassen und Hunde an der Leine führen, Meldung von Verdachtsfällen an Veterinärbehörden, betroffene Geflügelhaltungen mit etwa 1.500 Tieren im Landkreis Greiz.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Sozialministerin Katharina Schenk (SPD) zitiert. Sie sagte: "Das Wichtigste ist nun, unsere Hausgeflügelbestände zu schützen."
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