
Brüssel () – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich am Donnerstagnachmittag optimistisch gezeigt, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Gipfel in Brüssel in der Debatte über die Verwendung von eingefrorenen russischen Vermögenswerten Fortschritte machen werden.
„Wenn wir nicht einen Sieg Russlands zulassen wollen, dann müssen wir uns verteidigen und deswegen können wir heute weiterkommen“, sagte er bei einer Pressekonferenz. Man müsse die Gelder für die ukrainische Waffenproduktion nutzen. Am besten wäre es, wenn sie schon Anfang 2026 zur Verfügung stünden, erklärte er. „Ich hoffe auf eine positive politische Entscheidung in der ein oder anderen Form, um der Ukraine zu helfen, vor allem mit den eingefrorenen Vermögenswerten.“
Die EU-Kommission schlägt vor, dass die eingefrorenen Vermögen in einen sogenannte „Reparationskredit“ für die Ukraine in Höhe von 140 Milliarden Euro umgewandelt werden sollen. Widerstand kam im Vorfeld des EU-Gipfels von Belgien, wo ein Großteil der Vermögen liegt.
Der ukrainische Präsident begrüßte die Annahme des 19. Sanktionspakets gegen Russland durch die EU-Mitgliedsstaaten. Außerdem dankte er den Ländern, die den Kauf von US-Waffen für die Ukraine über die Purl-Initiative finanzieren. Finnland und Spanien beteiligen sich nun ebenfalls daran.
Nachdem US-Präsident Donald Trump sich zuletzt für einen Stopp der Kampfhandlungen und Verhandlungen auf Basis des aktuellen Frontverlaufs ausgesprochen hatte, warnte Selenskyj erneut vor Gebietsabtretungen. „Man spricht von einem Tauschgeschäft, aber ich muss meinen Freunden und Partnern sagen: Das ist kein Tauschgeschäft, wenn man auf dem eigenen Staatgebiet einen Tausch vornimmt“, erklärte er. „Wenn man nichts bekommt, auf dem eigenen Gebiet aber jemand anders etwas haben will, wo ist da der Tausch?“ Man müsse nun mehr Druck auf Russland ausüben, damit sich das Land zu Friedensgesprächen bereiterklärt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wolodymyr Selenskyj (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Wolodymyr Selenskyj, Donald Trump
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
EU, EU-Kommission, Belgien, Finnland, Spanien, Purl-Initiative, USA, Russland.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
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An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Brüssel, Belgien.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich optimistisch über Fortschritte beim EU-Gipfel zur Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte für die Waffenproduktion der Ukraine und warnte vor Gebietsabtretungen im Friedensprozess.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für das Ereignis ist die dringende Notwendigkeit der Ukraine, zusätzliche finanzielle und militärische Unterstützung durch die Europäische Union zu erhalten, insbesondere durch die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte. Präsident Selenskyj betont, dass dies entscheidend ist, um Russlands Einfluss zu bekämpfen und die Ukraine zu verteidigen, während gleichzeitig der Druck auf Russland erhöht werden soll, um Frieden zu erreichen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel äußert sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj optimistisch über mögliche Fortschritte beim EU-Gipfel, wobei er die umstrittene Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte für die Waffenproduktion der Ukraine fordert. Die EU-Kommission plant, diese Vermögen in einen "Reparationskredit" von 140 Milliarden Euro umzuwandeln, steht jedoch auf Widerstand aus Belgien.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Fortschritte bei der Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte, Umwandlung von eingefrorenen Vermögen in einen Reparationskredit für die Ukraine, Widerstand aus Belgien, Annahme des 19. Sanktionspakets gegen Russland, Dank an Länder für den Kauf von US-Waffen für die Ukraine, Warnung vor Gebietsabtretungen, Druck auf Russland für Friedensgespräche.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Wolodymyr Selenskyj zitiert. Er äußert sich optimistisch über Fortschritte beim EU-Gipfel zur Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte und betont, dass diese Gelder für die ukrainische Waffenproduktion genutzt werden sollten, um einen Sieg Russlands zu verhindern.
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