Brustkrebs ist zweithäufigste tödliche Krebserkrankung bei Frauen

Brustkrebs ist zweithäufigste tödliche Krebserkrankung bei Frauen

Düsseldorf () – Im Jahr 2024 starben in Nordrhein-Westfalen 4.037 Menschen an Brustkrebs, wobei 98,9 % davon Frauen waren. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen am Freitag mitteilte, war Brustkrebs bei Frauen mit 3.992 Fällen die zweithäufigste Krebserkrankung mit Todesfolge, nach Lungen- und Bronchialkrebs mit 4.890 Todesfällen.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der an Brustkrebs Gestorbenen um 4,2 %. Der Anteil der Brustkrebstoten an allen Gestorbenen lag 2024 bei 1,8 %; im Jahr 2000 betrug dieser noch 2,3 %. Seit 2020 liegt der Anteil der an Brustkrebs gestorbenen Menschen durchgehend unter 2 %.

Das Durchschnittsalter der aufgrund von Brustkrebs Gestorbenen betrug 75,6 Jahre und war damit 3,8 Jahre niedriger als das durchschnittliche Sterbealter aller Gestorbenen. Über zwei Drittel der Brustkrebstoten waren 70 Jahre und älter, gut ein Viertel zwischen 50 und 70 Jahren und 5,3 % jünger als 50 Jahre.

Die kreisfreie Stadt Düsseldorf verzeichnete 2024 die niedrigste Sterberate aufgrund von Brustkrebs mit 15 Sterbefällen je 100.000 Einwohner.

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gab es die höchste Sterberate mit 32 Sterbefällen je 100.000 Einwohner. Im Landesmittel starben 23 Personen von jeweils 100.000 Einwohnern aufgrund einer Brustkrebserkrankung.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Information und Technik Nordrhein-Westfalen, dts Nachrichtenagentur

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2024 statt.

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Düsseldorf, Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Im Jahr 2024 starben in Nordrhein-Westfalen 4.037 Menschen, überwiegend Frauen, an Brustkrebs, was einen Rückgang um 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt, wobei die Sterberate regional stark variierte und die Stadt Düsseldorf die niedrigste Rate aufwies.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für die genannten Daten über Brustkrebs in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2024 ist die fortschreitende Analyse der Krebsmortalität und die Entwicklung von Behandlungsstrategien. Die Zahlen zeigen einen Rückgang der Todesfälle im Vergleich zu den Vorjahren, was auf verbesserte Früherkennung und Behandlung hinweisen könnte. Außerdem reflektieren die Statistiken Alters- und Geschlechtsverteilungen, die typisch für Brustkrebserkrankungen sind, insbesondere bei Frauen über 50.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Der Artikel beschreibt, dass die Zahl der Brustkrebstoten in Nordrhein-Westfalen 2024 um 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist, was möglicherweise auf eine positive öffentliche Gesundheitsentwicklung hinweist. Es wird jedoch keine detaillierte Reaktion von , Öffentlichkeit oder Medien zu diesem Thema erwähnt.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

Zahl der an Brustkrebs Gestorbenen sank um 4,2 %, Anteil der Brustkrebstoten an allen Gestorbenen lag 2024 bei 1,8 %, Durchschnittsalter der aufgrund von Brustkrebs Gestorbenen betrug 75,6 Jahre, über zwei Drittel der Brustkrebstoten waren 70 Jahre und älter, höchste Sterberate im Ennepe-Ruhr-Kreis mit 32 Sterbefällen je 100.000 Einwohner, niedrigste Sterberate in Düsseldorf mit 15 Sterbefällen je 100.000 Einwohner.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Die Informationen stammen überwiegend von der Institution "Information und Technik Nordrhein-Westfalen" und enthalten statistische Daten zu Brustkrebs.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
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