
Hannover () – Bei mehreren toten oder schwer erkrankten Wildgänsen und Kranichen im Bereich des Altwarmbüchener Sees sowie in den Stadtteilen Ahlem, Limmer und Herrenhausen ist das hochpathogene H5N1-Geflügelpest-Virus nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt Hannover mit.
Wildvögel, insbesondere Wasservögel, gelten als natürliches Reservoir für die Geflügelpestviren, die durch den herbstlichen Vogelzug verbreitet werden.
Die Landeshauptstadt hat sich nach einer Risikoabwägung vorerst gegen eine allgemeine Stallpflicht für Geflügel entschieden, auch nicht für Betriebe mit mehr als 50 Stück Geflügel. Diese Entscheidung wird begründet mit den städtischen Strukturen, in denen keine wirtschaftlich ausgeprägte Geflügelhaltung vorhanden ist und der Großteil der Haltungen zu Kleinst- oder Hobbybetrieben zählt.
Das Risiko einer flächendeckenden Ausbreitung durch die im Stadtgebiet ansässigen Geflügelhalter wird von der Stadt aktuell als gering eingestuft.
Geflügelhaltern wird dennoch dringend empfohlen, ihr Geflügel durch überdachte Ausläufe zu schützen und Kontakt mit Wildvögeln zu vermeiden. Zudem sollten Hände und Schuhwerk vor dem Betreten der Haltungseinrichtungen gereinigt und desinfiziert werden.
Die Stadt warnt davor, Wildvögel zu füttern und Uferbereiche zu betreten, da sich die Tiere dort gegenseitig anstecken und Menschen den Erreger über Schuhe weiterverbreiten könnten.
Hunde sollten in diesen Bereichen angeleint werden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Rathaus von Hannover (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt. Es werden lediglich geografische Orte und allgemeine Begriffe verwendet.
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Stadt Hannover, Landeshauptstadt.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Hannover, Altwarmbüchener See, Ahlem, Limmer, Herrenhausen
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
In Hannover wurde das hochpathogene H5N1-Geflügelpest-Virus bei mehreren Wildgänsen und Kranichen nachgewiesen, jedoch entschieden die Behörden zunächst gegen eine Stallpflicht für Geflügel, da das Risiko einer flächendeckenden Ausbreitung als gering eingeschätzt wird, während sie dennoch Empfehlungen zum Schutz der Tiere und zur Vermeidung von Kontakt mit Wildvögeln aussprechenden.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für die Meldung über die Erkrankungen und Todesfälle bei Wildgänsen und Kranichen in Hannover ist die Feststellung des hochpathogenen H5N1-Geflügelpest-Virus. Dieses Virus wird durch den herbstlichen Vogelzug verbreitet, wobei Wildvögel, insbesondere Wasservögel, als natürliche Reservoirs dienen. Die Stadt hat vorerst keine allgemeine Stallpflicht für Geflügel eingeführt, da das Risiko einer flächendeckenden Ausbreitung als gering eingeschätzt wird, empfiehlt jedoch Schutzmaßnahmen für Geflügelhalter.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Die Stadt Hannover hat aufgrund von Nachweisen des H5N1-Virus bei Wildgänsen und Kranichen entschieden, keine allgemeine Stallpflicht für Geflügel einzuführen, da das Risiko einer Ausbreitung als gering eingestuft wird. Geflügelhaltern wird jedoch empfohlen, Vorkehrungen zu treffen, um ihr Geflügel zu schützen, und vor Wildvögeln Abstand zu halten.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Tote oder schwer erkrankte Wildgänse und Kraniche, Nachweis des H5N1-Geflügelpest-Virus, keine allgemeine Stallpflicht für Geflügel, Risiko einer flächendeckenden Ausbreitung gering, Geflügelhalter sollen überdachte Ausläufe nutzen, Kontakt mit Wildvögeln vermeiden, Hände und Schuhwerk vor Betreten der Haltungseinrichtungen reinigen und desinfizieren, Wildvögel nicht füttern, Uferbereiche nicht betreten, Hunde anleinen.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Stadt Hannover zitiert. Diese besagt, dass sich die Stadt nach einer Risikoabwägung vorerst gegen eine allgemeine Stallpflicht für Geflügel entschieden hat, da das Risiko einer flächendeckenden Ausbreitung durch die ansässigen Geflügelhalter als gering eingeschätzt wird.
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