
Greifswald () – Eine Greifswalder Wissenschaftlerin hat am CERN eine neuartige Methode zur Erforschung der schwersten Elemente entwickelt. Franziska Maier war an der ISOLDE-Anlage des europäischen Forschungszentrums maßgeblich an der Entwicklung beteiligt, wie die Universität Greifswald am Dienstag mitteilte.
Die Methode könnte nach Angaben der Forschenden auch für die Entwicklung von chemischen Verbindungen bei der Krebsbehandlung relevant werden.
Bei der neuen Methode werden Ionen in einer speziellen Falle zwischen zwei elektrostatischen Spiegeln hin und her reflektiert, ähnlich wie ein Pingpong-Ball. Dadurch können die Ionen etwa 60.000 Mal durch einen Laserstrahl laufen, was Messungen mit hunderttausendmal weniger Atomen als bisher ermöglicht.
„Trotz der Verwendung von hunderttausendmal weniger Chlor-Anionen erreicht unsere neuartige MIRACLS-Methode die gleiche Messgenauigkeit wie herkömmliche Verfahren, bei denen die Anionen den Laserstrahl nur einmal passieren“, erklärte Maier.
Die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt, dass die Methode besonders für superschwere Elemente geeignet ist, die nur in winzigen Mengen erzeugt werden können. Die Greifswalder Arbeitsgruppe verfügt über langjährige Erfahrung in der Konstruktion elektrostatischer Ionenstrahlfallen.
Die nun eingesetzte Ionenfalle wurde ursprünglich in Greifswald gebaut und am CERN weiterentwickelt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | CERN (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Franziska Maier
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
CERN, Universität Greifswald, Nature Communications
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
CERN, Greifswald
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Eine Greifswalder Wissenschaftlerin hat am CERN eine innovative Methode zur Erforschung superschwerer Elemente entwickelt, die durch wiederholte Reflexion von Ionen in einer Falle die Messgenauigkeit erhöht und möglicherweise für die Krebsbehandlung relevant ist.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Entwicklung einer neuartigen Methode zur Erforschung superschwerer Elemente am CERN, die von der Greifswalder Wissenschaftlerin Franziska Maier vorangetrieben wurde. Diese Methode zielt darauf ab, präzisere Messungen mit deutlich weniger Atomen zu ermöglichen, was insbesondere für die Forschung im Bereich der Chemie und Krebsbehandlung von Bedeutung sein könnte.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Entwicklung einer neuartigen Methode zur Erforschung schwerster Elemente am CERN durch eine Greifswalder Wissenschaftlerin positiv aufgenommen wurde. Die Universität Greifswald teilte mit, dass diese Methode potenziell auch für die Krebsbehandlung relevant sein könnte, was ein Interesse bei der Öffentlichkeit und möglicherweise in den Medien geweckt hat.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: die Entwicklung einer neuartigen Methode zur Erforschung schwerster Elemente, mögliche Relevanz für die Entwicklung chemischer Verbindungen bei der Krebsbehandlung, Messungen mit hunderttausendmal weniger Atomen als bisher, Erreichung der gleichen Messgenauigkeit wie herkömmliche Verfahren, Eignung der Methode für superschwere Elemente.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Franziska Maier zitiert. Sie erklärt, dass ihre neuartige MIRACLS-Methode trotz der Verwendung von hunderttausendmal weniger Chlor-Anionen die gleiche Messgenauigkeit erreicht wie herkömmliche Verfahren, bei denen die Anionen den Laserstrahl nur einmal passieren.
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