Milliarden-Fonds der Bundesregierung für Rohstoffe startet

Milliarden-Fonds der Bundesregierung für Rohstoffe startet

Berlin () – Um die deutsche Wirtschaft unabhängiger von Rohstoffen aus China zu machen, startet die Bundesregierung einen Rohstofffonds und will daraus zeitnah drei Projekte fördern.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat sich mit Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) jetzt auf eine Absicherung der Finanzierung geeinigt, wie das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise berichtet. Mit dem Fonds will sich der Bund entweder direkt oder mit Garantien an neuen Rohstoff-Abbauprojekten beteiligen, um deutschen alternative Lieferpartner zu ermöglichen.

Laut „Handelsblatt“-Bericht handelt es sich bei den drei Projekten, deren Förderung nun zeitnah starten kann, zuerst um ein Projekt des Unternehmens Vulcan Energy, das im Rheingraben in Deutschland Lithium abbauen will. Bei den anderen Projekten handelt es sich um Vorhaben, bei denen Rohstoffe in sowie in Australien abgebaut werden sollen.

Der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte 2024 den Rohstofffonds initiiert und eine Milliarde Euro dafür eingeplant. Doch bislang ist nichts davon abgeflossen. Das lag unter anderem an Uneinigkeiten in der neuen Bundesregierung, wie der Fonds im Haushalt abgebildet wird. Insider sprachen bereits davon, der Fonds stehe kurz vor dem Scheitern. „Wenn nichts passiert, ist es das Aus des Fonds, bevor er angefangen hat“, erklärte ein Beteiligter dem „Handelsblatt“, „das wäre gerade in der aktuellen Lage fatal“. Angesichts der Einigung zwischen Reiche und Klingbeil ist diese Gefahr jetzt aber laut Regierungskreisen gebannt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stückerz (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?

Katherina Reiche, Lars Klingbeil, Robert Habeck

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Bundesregierung, Katherina Reiche (CDU), Lars Klingbeil (SPD), Handelsblatt, Vulcan Energy, Robert Habeck (Grüne)

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die Bundesregierung startet einen Rohstofffonds zur Unabhängigkeit von chinesischen Rohstoffen und plant die Förderung von drei Projekten, darunter Lithium-Abbau in Deutschland, sowie weitere in Kanada und Australien, nachdem eine Einigung über die Finanzierung erzielt wurde.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die Notwendigkeit, die deutsche Wirtschaft unabhängiger von Rohstoffen aus China zu machen. Die Bundesregierung startet einen Rohstofffonds, um die Finanzierung von neuen Rohstoff-Abbauprojekten in Deutschland und zu sichern, nachdem es zuvor interne Uneinigkeiten gegeben hatte.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Bundesregierung durch einen neuen Rohstofffonds und die Unterstützung dreier Projekte reagiert, um die deutsche Wirtschaft von Rohstoffen aus China unabhängiger zu machen. Medienberichte zeigen, dass Uneinigkeiten in der Koalition zuvor den Fonds gefährdeten, die Einigung zwischen den Ministern Reiche und Klingbeil signalisiert jedoch Fortschritt und die Überwindung dieser Probleme.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Unabhängigkeit der deutschen Wirtschaft von Rohstoffen aus China, Förderung von drei Projekten, Beteiligung des Bundes an Rohstoff-Abbauprojekten, Ermöglichung alternativer Lieferpartner für deutsche Unternehmen, Risiko des Scheiterns des Fonds, mögliche fatale Auswirkungen bei Nichthandeln, Beseitigung der Gefahr des Scheiterns durch Einigung zwischen Reiche und Klingbeil.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Ein Beteiligter äußert sich besorgt über den Rohstofffonds und sagt: "Wenn nichts passiert, ist es das Aus des Fonds, bevor er angefangen hat, das wäre gerade in der aktuellen Lage fatal." Laut Regierungskreisen sei diese Gefahr nun jedoch gebannt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur