Bauministerin warnt vor Rückschritten beim Heizungsgesetz

Bauministerin warnt vor Rückschritten beim Heizungsgesetz

Berlin () – Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat in der Debatte um das Heizungsgesetz vor Rückschritten gewarnt.

„Wir wollen im Ziel keinen Rückschritt machen“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Wir haben ein Klimaziel zu erreichen und wir hängen im Gebäudesektor hinterher.“ Zugleich sagte Hubertz, dass das Heizungsgesetz kein „Wärmepumpengesetz“ sei. Die Wärmepumpe sei bei insgesamt acht Erfüllungsoptionen ein Mittel der Wahl. Bei der Überarbeitung des Gesetzes wolle man weitere Lösungen miteinbringen.

Zusammen mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) arbeitet Hubertz federführend an einer des Heizungsgesetzes. „Wir werden es neu erschaffen. Das Heizungsgesetz in seiner jetzigen Form ist weder technologieoffen noch praktikabel. Manche Sätze, die in dem jetzigen Gesetz stehen, sind nicht verständlich“, sagte sie. Auch wolle man sich die Förderkonditionen „genau ansehen“, da etwa die Subventionen für die Wärmepumpenförderung „in Teilen von einigen mitgenommen werden.“ Zugleich hätten die hohen Kosten aber auch mit Normen und den Marktstrukturen zu tun.

Um im Einklang mit der kommenden europäischen Gebäuderichtlinie die Sanierungsquote zu erhöhen, setzt Hubertz auf die serielle Sanierung sowie auf Quartiersansätze, da sich nicht jedes öffentliche Gebäude sinnvoll sanieren ließe.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verena Hubertz (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Verena Hubertz, SPD, Funke-Mediengruppe, Katherina Reiche, CDU, Heizungsgesetz, Wärmepumpe, europäische Gebäuderichtlinie

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Bundesbauministerin Verena Hubertz warnt vor Rückschritten im Heizungsgesetz, betont die Notwendigkeit einer Reform zur Erreichung der Klimaziele und kündigt an, weitere Lösungen neben Wärmepumpen zu integrieren.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist die Reform des Heizungsgesetzes in Deutschland, die notwendig ist, um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen. Bundesbauministerin Verena Hubertz warnt vor Rückschritten und betont die Notwendigkeit einer praktikablen und technologieoffenen Regelung, um die Sanierungsquote zu erhöhen und die Herausforderungen der hohen Kosten sowie komplexer Normen zu bewältigen.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Bundesbauministerin Verena Hubertz warnte vor Rückschritten in der Debatte um das Heizungsgesetz und betonte die Notwendigkeit, Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen. Sie kündigte eine umfassende Reform des Gesetzes an, um es technologieoffener und praktikabler zu gestalten, wobei auch die Förderkonditionen überarbeitet werden sollen.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Rückschritte im Erreichen der Klimaziele, Verzögerung im Gebäudesektor, unpraktikables und nicht technologieoffenes Heizungsgesetz, unverständliche Sätze im aktuellen Gesetz, Notwendigkeit der Überprüfung der Förderkonditionen, Subventionen für Wärmepumpen werden missbraucht, hohe Kosten durch Normen und Marktstrukturen, Notwendigkeit zur Erhöhung der Sanierungsquote, der Einsatz von serieller Sanierung und Quartiersansätzen.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesbauministerin Verena Hubertz zitiert. Sie warnt, dass im Ziel des Heizungsgesetzes "kein Rückschritt" gemacht werden sollte, und betont, dass das aktuelle Gesetz weder technologieoffen noch praktikabel ist.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
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