
München () – Das Landgericht München I hat einen 78-jährigen Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in 22 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von neuneinhalb Jahren verurteilt. Wie das Oberlandesgericht München mitteilte, wurde der Angeklagte Wolfgang B. auch wegen Vergewaltigung, sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen und Besitz von Kinderpornographie schuldig gesprochen.
Dem Urteil ging eine fünfmonatige Beweisaufnahme voraus, bei der IT-forensische, psychiatrische und rechtsmedizinische Gutachten eingeholt wurden.
Der Vorsitzende Richter Matthias Braumandl würdigte die Recherchen einer RTL-Journalistin, ohne die das Verfahren nicht möglich gewesen wäre. Der Angeklagte hatte das damals elfjährige Mädchen in Brasilien wie eine „lebende Sexpuppe“ benutzt und die Taten gefilmt.
Bei der Urteilsbegründung kritisierte Braumandl scharf die Rechtfertigungsversuche des Angeklagten.
Das Mädchen war dem Mann von ihrer Mutter und ihrem Bruder gegen Geld überlassen worden. Das Gericht ordnete die Fortdauer der Untersuchungshaft an.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Revision zum Bundesgerichtshof ist innerhalb einer Woche möglich.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Landgericht München I (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Wolfgang B., Matthias Braumandl
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Landgericht München I, Oberlandesgericht München, RTL, Bundesgerichtshof.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
München, Brasilien
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Das Landgericht München I verurteilte einen 78-jährigen Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in 22 Fällen zu neuneinhalb Jahren Gefängnis, nachdem er ein elfjähriges Mädchen in Brasilien missbraucht und gefilmt hatte, während das Verfahren durch die Recherchen einer RTL-Journalistin ermöglicht wurde.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war der schwere sexuelle Missbrauch eines elfjährigen Mädchens durch einen 78-jährigen Mann, der die Taten in Brasilien beging und dabei das Mädchen wie eine "lebende Sexpuppe" missbrauchte. Die Ermittlungen wurden durch die Recherchen einer RTL-Journalistin angestoßen, die zur strafrechtlichen Aufarbeitung beitrugen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass das Landgericht München I einen 78-jährigen Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt hat. Besonders hervorgehoben wurde die wesentliche Rolle einer RTL-Journalistin, deren Recherchen die Strafverfolgung erst ermöglichten, während der Vorsitzende Richter die Rechtfertigungsversuche des Angeklagten scharf kritisierte.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Freiheitsstrafe von neuneinhalb Jahren, Verurteilung wegen Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und Besitz von Kinderpornographie, Fortdauer der Untersuchungshaft, Möglichkeit der Revision zum Bundesgerichtshof.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Vorsitzende Richter Matthias Braumandl würdigte die Recherchen einer RTL-Journalistin, die entscheidend für den Verlauf des Verfahrens waren. Zudem kritisierte er die Rechtfertigungsversuche des Angeklagten scharf.
- Howard Carpendales Tipp für Nachwuchsmusiker: "Lernt Basketball" - 17. Februar 2026
- Fast alle Bundesminister schlechter bewertet als Ampel-Vorgänger - 17. Februar 2026
- CDU und SPD streiten über höhere Steuern für Gutverdiener - 17. Februar 2026
