Linke fordert Dispozins-Deckel

Linke fordert Dispozins-Deckel

Berlin () – Linken-Chef Jan van Aken fordert eine Deckelung von Dispozinsen. „Es ist unerträglich, wie die Banken ihre Kunden bei den Dispozinsen abzocken“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Jeder Bankräuber müsse ins Gefängnis, aber „die Räuber in den Chefetagen der Banken dürfen uns legal ausrauben“.

Wer sein Girokonto überzieht, muss im Schnitt 11,3 Zinsen zahlen. Das ergab eine Datenanalyse des Vergleichsportals Verivox, demzufolge Banken in der Spitze Dispozinsen von 19,75 Prozent nehmen. Ein Vorgehen, das der Linke-Vorsitzende scharf anprangert, da sich die Banken das Geld zu deutlich besseren Konditionen von der EZB leihen könnten: „Das ist dreiste Abzocke und hat mit seriöser Geschäftspolitik nichts zu tun.“

Geht es nach van Aken, soll der Dispozins in Zukunft gedeckelt werden. „Wir brauchen eine Obergrenze für Dispo-Kreditzinsen und Überziehungskredite, die maximal fünf Prozent über dem EZB-Leitzinssatz liegt“, sagte der Linken-Chef und forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. Zudem brauche es einen „Schulden-Schutz“, damit Menschen nicht immer tiefer in den Dispo rutschen könnten.

4,5/5 (9 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jan van Aken (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Linke, Banken, EZB, Bundesregierung, Verivox.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Linken-Chef Jan van Aken fordert eine Deckelung der Dispozinsen auf maximal fünf Prozent über dem EZB-Leitzins, um die Banken von ihrer "dreisten Abzocke" abzuhalten.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für Jan van Akens Forderung nach einer Deckelung von Dispozinsen ist die hohe Zinsbelastung für Verbraucher, die ihr Girokonto überziehen. Er kritisiert, dass Banken im Durchschnitt 11,3 Prozent Zinsen verlangen, während sie sich Geld zu günstigeren Konditionen von der Europäischen Zentralbank (EZB) leihen können. Van Aken bezeichnet dies als „dreiste Abzocke“ und fordert Maßnahmen zum Schutz von Verbrauchern vor hohen Schulden.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Jan van Aken, Vorsitzender der Linken, fordert eine Deckelung der Dispozinsen, die seiner Meinung nach die Kunden der Banken ausbeuten. Er kritisiert die hohen Zinsen und schlägt vor, eine Obergrenze von fünf Prozent über dem EZB-Leitzins einzuführen, während er die Bundesregierung zum Handeln auffordert.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Deckelung der Dispozinsen, Obergrenze für Dispo-Kreditzinsen und Überziehungskredite, besserer Schutz vor Schulden.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Linken-Chef Jan van Aken zitiert. Er fordert eine Deckelung der Dispozinsen, weil er es als unerträglich empfindet, wie Banken ihre Kunden abzocken. Van Aken schlägt vor, dass der Dispozins maximal fünf Prozent über dem EZB-Leitzins liegen sollte und fordert die Bundesregierung zum Handeln auf.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur